FUSSBALL-HESSENLIGA Optimismus trotz Personalsorgen

KSV Baunatal am Samstag zu Gast beim 1. Hanauer FC: „Formkurve geht nicht nach unten“

Zwei Fußballer klatschen sich auf einem Rasenplatz ab.
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Hoffen darauf, gemeinsam auflaufen zu können: Die Baunataler Manuel Pforr (links) und Patrick Krengel.

Den Fußball-Hessenligist KSV Baunatal plagen Personalsorgen. Das wirkt sich auch auf das kommende Spiel beim 1. Hanauer FC am Samstag aus. Trotzdem ist man optimistisch.

Baunatal – Eines steht mal fest: Dem Trainer geht es gut. Tobias Nebe ist gesund, aber der Trainer des Fußball-Hessenligisten KSV Baunatal hat im Moment kein großes Vergnügen, wenn er über die Aufstellung seiner Elf für das Spiele beim 1. Hanauer FC (Samstag, Rasenplatz an der Kastanienallee) nachdenkt. „Personell wird es einfach nicht besser. Neben den Langzeitverletzten wird wohl auch Dominik Schneider in Hanau nicht mit dabei sein.“

Und Manuel Pforr hat im Spiel gegen Stadtallendorf einen Tritt auf den Fuß bekommen. Außerdem hat Jonas Springer Fersenprobleme und Patrick Krengel eine Schulterprellung“, ärgert sich Nebe über die dünne Personaldecke.

Hoffnung macht auch magere Torausbeute der Hanauer

Zumindest Rechtsverteidiger Patrick Krengel hat die Hoffnung auf einen Einsatz noch nicht aufgegeben: „Im Moment kann ich mir zwar kaum ein Hemd über die Schulter ziehen, aber ich war beim Arzt und weiß, dass es lediglich eine Prellung ist. Sowas kann allerdings recht schmerzlich sein“, sagt der 25-Jährige.

In der Baunataler Viererkette könnte Krengel auf der rechten Seite von Max Wilhelm oder Berke Durak vertreten werden. „Unser Auftritt gegen Stadtallendorf war alles andere als zufriedenstellend. Das war eine schlechte Vorstellung, und Hanau hat zuletzt beim Sieg gegen Erlensee unter Beweis gestellt, was sie für Qualitäten haben“, sagt Krengel.

Insgesamt lässt allerdings die bisherige Torausbeute der Gastgeber zu wünschen übrig, und ein Torverhältnis von 13:20 lässt bei den Baunataler Spielern Hoffnung aufkeimen: „Hanau ist spielstark. Die lassen den Ball gern laufen. Wenn es uns gelingt sie in viele Zweikämpfe zu verwickeln, werden sich für uns auch eigene Chancen entwickeln“, sagt mit Max Blahout ein weiterer Baunataler Verteidiger.

Baunataler Spieler wollen notwendige Lockerheit bewahren

Der 25-Jährige sieht auch trotz der beiden vergangenen zwei Niederlagen kein großes Frustpotenzial bei sich und seinen Mannschaftskameraden.

„Unsere Formkurve geht nicht nach unten. Zuletzt war Stadtallendorf gegen uns besser und nicht wir in erster Linie schlechter.“ Es gibt kein negatives Gefühl, und man wolle jetzt einfach nicht verkrampfen, sondern die notwendige Lockerheit bewahren.

Wenn das erst einmal in der weitestgehend intakten Baunataler Viererkette gelingt, sollten auch vorn die Offensivkräfte Cakmak und Schmeer zu ihren Chancen kommen.

„Die Tabelle ist auf alle Fälle im Moment sehr eng. Für uns ist noch alles drin, wenn wir weiter kämpferisch bleiben“, gibt Trainer Nebe die Marschrichtung vor. (Martin Scholz)

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