Der OSC unterliegt Buchonia Flieden 0:3 und hadert mit dem Schiedsrichter

OSC Vellmar gegen Flieden auf verlorenem Posten

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Dicke Luft: Die Vellmarer Sebastian Wagener (links) und Maximilian Blahout verteidigen gegen Fliedens Dario Stange.

Kassel. Als der OSC Vellmar am ersten Spieltag der Fußball-Hessenliga beim KSV Baunatal 0:4 verloren hatte, entsprach das Ergebnis nicht dem Spielverlauf. Beim Spiel des OSC gegen Buchonia Flieden war das nun anders.  

Denn die Zuschauer hatten eine Partie gesehen, in der sich zwei gleichwertige Mannschaften ein ansehnliches Duell lieferten. Das Kontrastprogramm präsentierte der OSC aber am Samstag beim 0:3 gegen Buchonia Flieden. Diesmal war das Resultat gerecht. Jetzt waren die Vellmarer in allen Belangen klar unterlegen.

Allerdings war der Treffer zur Fliedener Führung nicht leicht zu verteidigen. Obwohl sich Freund und Feind im Strafraum tummelten, landete der Freistoß bei Fliedens Mittelfeldspieler Christopher Krause, der gefühlvoll und volley vollstreckte. Und die Fliedener freuten sich über einen Treffer, der vielleicht das Tor des Monats wird.

Dann aber spielte Schiedsrichter Steffen Rabe aus Münchhausen eine wichtige Rolle. Es steht 1:0 für Flieden, als die 40. Minute anbricht und Tolga Yantut im eigenen Strafraum einen Angriff der Gäste stoppt. Eine Sekunde später schockiert Rabe die Vellmarer Spieler mit einer Entscheidung, die verdeutlicht, dass er ein Schiri ohne Fingerspitzengefühl ist. Steffen Rabe schenkt Flieden einen Elfmeter, André Leibold bedankt sich, und es steht 2:0 für Flieden.

Vellmars Trainer Mario Deppe hat zwar auch gesehen, dass seine Mannschaft am Samstag das schwächere Team war, aber er ist im Recht als er moniert: „Das Spiel hatte zwei Knackpunkte. Der Schiedsrichter hat Flieden einen Elfmeter geschenkt, und uns einen Strafstoß verweigert.“ Zur Erklärung: Beim Stande von 0:2 pfiff Rabe nicht, als Florian Heussner im Strafraum gefoult wurde.

Allerdings hätte der OSC Vellmar am Samstag wohl auch dann verloren, wenn Schiri Rabe bei den wichtigen Szenen richtig gelegen hätte. Es ist das Schicksal der armen Klubs, dass die Abgänge oft nicht gleichwertig ersetzt werden können, und deshalb steht Deppe jetzt vor einer Herkules-Aufgabe. Der Vellmarer Trainer hat - optimistisch kalkuliert - sieben Spieler zur Verfügung, die den Ansprüchen in der Hessenliga genügen. Alle anderen muss er im Zeitraffer besser machen.

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