Zweite Runde

Fußball-Hessenpokal: Frühe Tore spielen KSV Baunatal beim 4:1 gegen Ederbergland in die Karten

Jubel im Baunataler Lager: Torschütze Fatih Üstün (vorn links) nimmt die Glückwünsche der KSV-Kollegen entgegen.
+
Jubel im Baunataler Lager: Doppel-Torschütze Fatih Üstün (vorn links) nimmt die Glückwünsche der KSV-Kollegen entgegen.

Jubel im Lager des KSV Baunatal: Die Mannschaft von Trainer Tobias Nebe hat in der zweiten Runde des Fußball-Hessenpokals den gastgebenden FC Ederbergland ausgeschaltet.

Battenberg – Jubel im Lager des KSV Baunatal: Die Mannschaft von Trainer Tobias Nebe hat in der zweiten Runde des Fußball-Hessenpokals den gastgebenden FC Ederbergland ausgeschaltet. Vor 250 Zuschauern in Battenberg setzte sich der Hessenligist aus Baunatal völlig verdient mit 4:1 (3:1) durch.

„Insgesamt war es ein verdienter Sieg für uns“, sagte KSV-Trainer Tobias Nebe, der hinzufügte: „Die frühen Tore haben uns natürlich in die Karten gespielt.

Seine Elf fand weitaus besser in die Partie als die Platzherren, die mit Innenverteidiger Kevin Vidakovics einen zentralen Spieler aufgrund von Knieproblemen kurzfristig ersetzen mussten. Baunatal dominierte, war körperlich präsent und auch gedanklich schneller als der FCE. Manuel Pforr (6.) und Nicolai Lorenzoni (7.) scheiterten früh an Ederberglands Torhüter Nils Schneider, der in Minute acht dann machtlos war, als Pforr von der linken Seite den Ball ins lange obere Eck beförderte. Vier Minuten später erhöhte der Favorit auf 2:0 – diesmal durch einen nicht unhaltbar erscheinenden Distanzschuss von Fatih Üstün.

„Wir haben die Lücken zu Beginn nicht gut geschlossen“, kommentierte FCE-Trainer Christian Hartmann die Anfangsphase. Erst in der Folgezeit kam sein Team ein wenig besser in die Partie, erhöhte zumindest kämpferisch die Schlagzahl. Valon Ademi hatte die erste Chance (14.). Zehn Minuten später machte er es besser, als er am langen Pfosten eine Flanke von Christoph Völker verwertete. Doch wer auf eine Wende gehofft hatte, wurde schnell enttäuscht: Drei Minuten später unterlief Nico Wroblewski ein völlig überflüssiges Foulspiel, der Freistoß aus zentraler Position von Üstün aus 18 Metern wurde von der FCE-Mauer zum 1:3-Halbzeitstand abgefälscht. „Da darf man nicht so schnell das 1:3 kassieren“, ärgerte sich Hartmann.

Sein Team kam nach dem Wechsel engagiert aus der Kabine und hatte durch Hendrik Wickerts Kopfball an den Pfosten die Chance zum Anschlusstreffer (52.). In der Folge gelang es dem FCE, ein weitgehend offenes Spiel zu erzwingen – allerdings ohne in der Offensive zu großen Chancen zu kommen. Auf der anderen Seite entschied Baunatal die Partie endgültig, als der eingewechselte Dominik Schneider mit seinem ersten Ballkontakt das 4:1 für den KSV erzielte (70.). „Schade, dass es nicht noch mal spannend wurde“, sagte Hartmann, der die Moral seiner Mannschaft im zweiten Durchgang lobte.

Für die Baunataler geht es am Samstag in der Hessenliga mit einer Partie bei Barockstadt Fulda-Lehnerz weiter. (Von Wilfried Hartmann)

Statistik: FC Ederbergland - KSV Baunatal 1:4 (1:3)


FCE: N. Schneider - Klaus, Wolff, Mitze, Dreher - Völker, B. Schneider (71. Paul) - Miß (58. Graw), Wroblewski (36. Wickert), Ademi - Zich.

KSV: Stellbogen - Wilhelm, Blahout, Künzel, Lorenzoni - Berninger-Bosshammer, Gül, Üstün (69. Schneider), Springer - Pforr (73. Recker), Dag.

SR: Winkler (Landau) - Z: 250.

Tore: 0:1 Pforr (8.), 0:2 Üstün (12.), 1:2 Ademi (24.), 1:3 Üstün (27.), 1:4 Schneider (70.).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.