Topspiel in der Fußball-Kreisoberliga

Fortuna Kassel macht sich vor Spiel gegen die FSV Bergshausen nicht verrückt

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Nur nicht wieder zu Boden gehen: Fortuna und Spielertrainer Niklas Hanske (in Gelb, hier gegen Olympia) wollen es Bergshausen diesmal schwerer machen. 

Kassel – Das Debakel, so es denn überhaupt als solches bezeichnet werden kann, liegt erst wenige Tage zurück. Und schon muss Fußball-Kreisoberligist Fortuna Kassel wieder gegen die FSV Bergshausen ran. Welche Bedeutung aber hat die 0:8-Niederlage der Gelb-Schwarzen vom vorigen Wochenende, wenn sie am Sonntag ab 14.30 Uhr am Schwarzen Stein wieder gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter antreten?

„Das Spiel ist natürlich nicht aus den Köpfen raus. Aber wir machen uns nicht verrückt und werden das Ergebnis nicht überbewerten. Bergshausen ist einfach eine Nummer zu groß“, sagt Fortunas Spielertrainer Niklas Hanske. Zumal seine Mannschaft personell und kräftemäßig auf dem Zahnfleisch gehe. Neben einigen anderen Akteuren fällt Routinier Patrick Helm verletzt aus, Michael Schmidt, Till Mescher und Hanske selbst quälen sich meist ohne Training durch die Spiele.

So kommt es der auf Rang vier zurückgefallenen Fortuna entgegen, dass sie nach der Partie gegen den Tabellenführer in die dringend benötigte Winterpause gehen darf. Und egal, wie es diesmal ausgeht, die Kasseler können auf eine formidable Hinrunde zurückblicken. „Das war für unsere Verhältnisse überragend. Wenn es dann wieder losgeht, wollen wir weiter oben mitspielen“, erklärt Hanske.

Platz eins scheint vergeben, Rang zwei liegt für die Fortuna noch in Reichweite. Einen Vorteil hat die Mannschaft vom Hegelsberg dabei: Sie muss bis zum Saisonende nicht mehr gegen Bergshausen antreten. Auch deshalb geht sie recht entspannt in die Wiederholung. „Wir freuen uns sehr, auch wenn wir die FSV nicht werden schlagen können. Aber es kommt ja nicht so oft vor, dass man zweimal innerhalb einer Woche gegen den gleichen Gegner spielt“, sagt Hanske.

Aufgeben wird sich seine Elf gleichwohl nicht. „Wir werden auf unserem Platz etwas besser gegen Bergshausen zurechtkommen als zuletzt auf dem Lohfeldener Kunstrasen. Dazu wollen wir es überhaupt diesmal besser machen“, betont Hanske und ergänzt: „Und zwar unabhängig vom Ergebnis.“ 

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