Fußball-Kreisoberligist unterliegt 2:3

TSG Wilhelmshöhe stoplert gegen Bosporus

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Standfest: Wie hier der zweifache Torschütze Enes Karakuz (Bospor us, links) gegen Wilhelmshöhes Louis Lengemann, so setzte sich auch der FC Bosporus mit 3:2 bei der TSG durch.

Kassel – Alles hat ein Ende, wie es so schön heißt. Nun hat es nach acht Siegen in Folge auch Fußball-Kreisoberligist TSG Wilhelmshöhe erwischt. Die Gastgeber unterlagen in der Begegnung gegen Gruppenliga-Absteiger FC Bosporus 2:3 (1:1).

Dabei hatte auf den Stockwiesen alles so begonnen, wie sich die Gastgeber das vorgestellt hatten. Bereits in der 7. Spielminute war Ron-Hendrik Hechelmann nach der ersten Ecke für die TSG zum 1:0 erfolgreich. Von den Gästen, die mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge angereist waren, kam bis dahin nichts. Erst nach einer Viertelstunde meldete sich das Team aus der Nordstadt mit ersten eigenen Angriffen. Dann kam es, wie es kommen musste: Nach einer Unsicherheit von TSG-Schlussmann Nishal Eisenberg war FCB-Torjäger Enes Karakuz zur Stelle und drückte das Leder zum 1:1 über die Torlinie (26.). Beiden Teams gelang bis zum Seitenwechsel nicht mehr viel, sodass letztlich das Unentschieden als gerecht anzusehen ist.

Die Gäste um Spielertrainer Nima Latifiahvaz kamen entschlossener aus der Kabine. „Wir haben die erste Viertelstunde nach der Pause regelrecht verschlafen“, suchte TSG-Trainer Kevin Schellberg nach einer Erklärung. Sein Team hatte vor allem in der Vorwärtsbewegung an diesem Sonntag zu viele Stockfehler, die den Gegner immer wieder zu Kontern einluden.

Und dann schlugen die Gäste eiskalt mit einem Doppelschlag zu: Erst markierte Latifiahvaz mit seinem achten Saisontreffer die 2:1-Führung für seine Mannschaft (53.), dann war es wiederum Karakuz mit seinem zweiten Tor, der sein Team mit 3:1 in Front brachte (58.). Damit war die Partie gelaufen, wie auch Schellberg erkannte, als er sagte: „Wir konnten heute nicht das auf den Platz bringen, was uns die letzten Wochen auszeichnete, haben vor allem keine zweiten Bälle gewonnen.“

Anders sein Gegenüber Latifiahvaz, der seiner Mannschaft eine überragende kämpferische Leistung attestierte: „Wir haben keinen Ball verloren gegeben und vor allem Wilhelmshöhes Offensive nicht zur Geltung kommen lassen. Der Sieg meiner Mannschaft ist verdient.“

TSG-Torjäger Athanasios Darvoudis verkürzte zwar noch auf 2:3 (86.), doch der Treffer fiel zu spät für die Wilhelmshöher.

Wilhelmshöhe: Ni. Eisenberg - Gries, Breuning, Eickmeyer, Petersen, Naumann - Nordsieck, Lengemann, No. Eisenberg, Hechelmann - Darvoudis Bosporus: Eceray - Kahraman, Mobarak (87. Balaban), Rezene, Seyit, Brhane - Ghebrekidus (75. Amhation), Ecevit, Kasal (82. Maskuli) - Latifiahvaz, Karakuz SR: Wissemann (Zwesten) - Z.: 125 Tore: 1:0 Hechelmann (7.), 1:1 Karakuz (26.), 1:2 Latifiahvaz (52.), 1:3 Karakuz (58.), 2:3 Darvoudis (86.).

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