Fünf Aspekte des Verbandsliga-Duells zwischen dem CSC 03 Kassel und Aufsteiger SV Kaufungen

Derby der Bettenhäuser Jungs

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CSC-Trainer Lothar Alexi empfängt mit seinem Verein am Sonntag den SV Kaufungen und Coach Jörg Müller. 

Kassel. Das erste Derby zwischen zwei heimischen Mannschaften in dieser Saison der Fußball-Verbandsliga ist ein besonderes. Denn die Trainer sind zwei Bettenhäuser Jungs. 

Für den CSC 03 Kassel ist Lothar Alexi (60) und für den SV Kaufungen Jörg Müller (59)verantwortlich. Sie kennen und schätzen sich seit mehr als 50 Jahren. Die Partie des zweiten Spieltags wird am Sonntag um 15 Uhr in der Jahnkampfbahn angepfiffen. Fünf Aspekte des Derbys:

1.Die Trainer-Urgesteine: Lothar Alexi und Jörg Müller kennen sich seit der Kindheit. Sie haben beide bei der AEG gelernt und sich später beim A-Lizenz-Lehrgang in Honnef ein Doppelzimmer geteilt. „Jörg ist ein sehr disziplinierter Typ, der auch bei seiner Mannschaft viel Wert auf Ordnung legt“, sagt Lothar Alexi. Und Müller meint über den CSC-Trainer: „Lothar ist ein ruhiger, besonnener Trainer mit viel Erfahrung und Fachwissen. Was er alles in Wattenbach und jetzt beim CSC aufgebaut hat, zollt allergrößten Respekt.“

SV Kaufungens Trainer Jörg Müller (59). 

2.Die Ausgangslage: Der SVK startete mit einem Heim-0:0 gegen Mitaufsteiger Dörnberg, der CSC mit einem 0:2 in Sand. „Wir wollen einen klassischen Fehlstart vermeiden und brauchen dafür einen Heimsieg“, gibt Alexi vor. „Mit dem 0:0 gegen Dörnberg können wir leben“, erklärt Müller. „Im Gegensatz zu Dörnberg will der CSC Fußball spielen – das kommt uns entgegen.“

3.Das letzte Duell: Im Finale des Söhre-Turniers setzten sich die Kasseler Mitte Juli 2:1 gegen Kaufungen durch. „Da sind uns im Spielaufbau zwei katastrophale Fehler unterlaufen. Daraus müssen wir lernen“, sagt Müller. „Unser Defensivverhalten war gegen Dörnberg schon deutlich besser – viel stabiler.“ Trainer-Kollege Alexi sah ein sehr enges Spiel. „Beide kennen die jeweiligen Stärken und Schwächen des Gegners ganz genau.“

4.Die Ex-Kollegen: Mit Alexander Bartuli, Roger Kempa, Dennis Kwiedor und Nils Kökert haben gleich vier Spieler der Kreiselkicker eine Vergangenheit bei den Lossetalern. Während Bartuli und Kempa beide Torhüter sind, sammelten die Nachwuchsspieler Kwiedor und Kökert in der Saison 2015/2016 für den SVK Erfahrungen in der U-19-Hessenliga und gewannen durch ein 3:2 im Finale gegen den KSV Hessen Kassel den Regionalpokal.

5.Das Personal: Beim CSC ist Igor Radisavljevic gelb-rot-gesperrt. Zudem fallen die Urlauber Thomas Müller und Jan Iksal aus. Jaroslaw Matys, Bilal Azizi, David Simoneit, Ismet Yegül und Max Brunet stehen hingegen wohl wieder zur Verfügung. Der SVK kann personell aus dem Vollen schöpfen. Nur Urlauber Marvin Steube fehlt.

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