Auch CSC, Sandershausen und Türkgücü starten

Fußball-Verbandsliga: Vellmar empfängt Flieden zum Start aus der Winterpause

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Auf dem Weg zum nächsten Treffer: Vellmars Serkan Aytemür (rechts) will sich gegen Flieden durchsetzen wie hier gegen Kevin Hohmann von der SG Barockstadt II.

Die heimischen Fußball-Verbandsligisten fiebern dem Start in die Restrunde entgegen. Einzig das Wetter könnte ihnen an diesem Wochenende noch einen Strich durch die Rechnung machen.

OSC Vellmar

Zehn Spiele ohne Niederlage – diese Bilanz macht dem OSC Vellmar Hoffnung, noch mal vorn anzugreifen. Zum Auftakt in die Restrunde stellt sich der Mannschaft um Trainer Jörg Müller mit dem Tabellenvierten Buchonia Flieden (Samstag, 15 Uhr, Am Schwimmbad) gleich ein dicker Brocken in den Weg. Schnell werden Gedanken an die 0:8-Pleite vom ersten Spieltag der Hinrunde wach. „Klar wollen wir die Scharte auswetzen, das darf aber nicht die Hauptmotivation sein“, sagt Müller. Und weiter: „Unsere Serie mit zehn Spielen ohne Niederlage soll halten, vor allem aber soll weiterhin die Möglichkeit bestehen, in der Tabelle nach oben zu schauen.“

Fehlen wird dem Coach Routinier Dennis Schanze nach seinem Bänderriss im Sprunggelenk. Ansonsten kann der Coach nach einer intensiven und guten Vorbereitung aus dem Vollen schöpfen.

CSC 03 Kassel

Mit 30 Punkten und zwei Spielen weniger als Vellmar können sich auch die Rothosen noch Hoffnungen auf einen der vorderen Plätze machen. Nicht nur, dass das Team seit sechs Spielen in der Liga ungeschlagen ist, sondern auch die guten Ergebnisse in der Vorbereitung machen zuversichtlich vor dem Start beim FC Eichenzell (Sonntag, 15 Uhr).

Gut in Form ist derzeit Enes Salkovic, der eine starke Vorbereitung absolvierte und als Sturmspitze in der Startelf stehen wird. „Nach dem, was meine Mannschaft in den letzten Wochen abgeliefert hat, ist mir nicht bange vor der Partie in Eichenzell. Schließlich gilt es zudem die 0:5-Pleite beim desolaten Saisonstart auszubügeln“, sagt Trainer Lothar Alexi. Fehlen werden Moritz Murawski und Christian Käthner.

TSG Sandershausen

TSG-Trainer Bernd Hüter hatte im Verlauf der Saison schon größere personelle Sorgen als vor der Partie gegen Schlusslicht Melsunger FV (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasenplatz Karl-Marx-Straße, Heiligenrode). Lediglich Regisseur Felix Bredow steht verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Die Partie zum Saisonauftakt entschieden die Niestetaler mit 6:1 für sich. „Ich mache mir keine Sorgen, dass der Gegner unterschätzt wird“, sagt Hüter. Gleichwohl ist ein Sieg Pflicht, wollen die Niestetaler nicht doch noch in den Abstiegskampf geraten.

SV Türkgücü

Erst am Samstag wird Trainer Hüseyin Üstün mit seinem Team aus dem Trainingslager in Antalya zurückkehren. Sonntag geht es dann zum Dritten SG Johannesberg (15 Uhr, Acricolastraße). „Wir haben gut trainiert, sind fit und haben alle Mann an Bord“, sagt Üstün. Es gilt für den SVT, sich für das 0:3 zum Saisonauftakt zu revanchieren. Außerdem hofft das Team auf einen guten Start, denn es steht auf einem Abstiegsplatz – zwei Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Neuzugang Serhat Bingül soll dabei helfen, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.

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