Tennis-Bundesliga: ST Lohfelden muss am Sonntag im Norden Münchens antreten

In Garching nachlegen

Gewann sein erstes Bundesligaspiel: Lohfeldens Christoph Bühren. Foto: wm

LOHFELDEN. Ausgiebig gefeiert wurde bei der ST Lohfelden nach dem 6:3-Auftaktsieg in der Tennis-Bundesliga der Herren 30 über Erlangen nicht. „Wir haben noch länger zusammengesessen und gemütlich gegessen“, sagt ein zufriedener Mannschaftskapitän Nico Henkel. „Das war schon ein toller Einstand in die Saison.“

Erst im Laufe des Abends habe man so langsam begriffen, was da passiert war, sagt Christoph Bühren, die Nummer vier der Lohfeldener. „Wir spielen Bundesliga und gewinnen gleich das erste Spiel.“ Der Wissenschaftliche Mitarbeiter an der Universität Kassel (Angewandte Mikroökonomik) hatte nach anstrengendem Kampf sein Spiel gegen den Erlanger Schneider gewonnen.

„Das war ein wichtiger Sieg für uns“, sagt der 34-Jährige. „Und jetzt wollen wir in Garching nachlegen.“ In Garching im nördlichen Landkreis München müssen die Lohfeldener nämlich am Sonntag antreten.

Die Bayern verloren ihr Auftaktspiel in Biberach mit 3:6. Garching und Biberach sind wohl die beiden Mannschaften, die zusammen mit Lohfelden um den Klassenerhalt kämpfen. Erlangen und Safo Frankfurt sollten weder oben noch unten eine Rolle spielen. Bruckmühl-Feldkirchen und Iphitos München dürften die beiden Endrundenkandidaten sein.

Also kann für die Nordhessen ein erfolgreiches Nachlegen in Garching schon fast der Klassenerhalt sein. Die ST Lohfelden wird in Garching erneut in bester Besetzung antreten können. Adrians Zguns, den Christoph Bühren am Montag zum Düsseldorfer Flughafen brachte, wird vom Familienbesuch in Lettland zurück sein. Gleiches gilt für Roc Jark, der die Woche über in Ljubljana (Slowenien) weilt.

Weiter werden Martin Kares, Christoph Bühren, Timo Goebel, Nico Henkel, Mirco Wenderoth und Marco Schäffer zum Aufgebot gehören. (fri)

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