Geheimtipp in Rio de Janeiro

Am Abgrund: Kurioses Urlaubsfoto von MT-Profi Johannes Sellin

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Am Abgrund? Johannes Sellin von der MT Melsungen mit einem kuriosen Urlaubsfoto

Kassel. Der typische Rio-Besucher geht am Strand von Ipanema spazieren. Er besteigt den Zuckerhut, um ein Erinnerungsfoto vor der Christus-Statue zu schießen.

Er macht einen Rundgang durch das Maracana-Stadion. Wer aber Geheimtipps der Einheimischen kennt und so gut zu Fuß ist wie Johannes Sellin und seine Freundin, der begibt sich hinauf zum Aussichtspunkt Pedra do Telegrafo. Der Handball-Profi des Bundesligisten MT Melsungen besuchte mit seiner brasilianischen Partnerin Julia deren Familie und nutzte den Heimataufenthalt in Rio de Janeiro für einen Ausflug auf den 335 Meter hohen Berg, südwestlich der Olympiastadt gelegen.

„Das ist kein leichter Aufstieg. Wir haben schon 40 Minuten benötigt“, erklärt Sellin. Es gibt weder eine Gondel noch ein anderes Verkehrsmittel. Oben angekommen, taten die beiden das, was schon viele Touristen vor ihnen taten: ein unvergessliches Bild. Dabei hat der Betrachter den Eindruck, als würde der Nationalspieler heldenhaft in schwindelerregender Höhe seiner Liebsten einen Kuss geben. Eine optische Täuschung, weil es unter dem Stein selbst gar nicht so steil hinunter- geht. „Hinter diesem Objekt ist allerdings nicht mehr viel“, sagt der Melsunger Rechtsaußen, dessen Schnappschuss auch auf der Facebook-Seite der MT veröffentlicht wurde. Gern wäre er in den kommenden Wochen noch einmal an den Zuckerhut gereist. Doch Bundestrainer Dagur Sigurdsson plant ohne den Linkshänder.

Immer noch beeindruckend: In dieser Einstellung wird klar, dass sich Johannes Sellin und seine Freundin Julia beim Aussichtspunkt Pedra do Telegrafo keinem großen Risiko ausgesetzt hatten.

Seit einigen Jahren ist es bei Handball-Bundesligaspielern gang und gäbe, dass sie ihrem Verein ein nettes Foto aus dem Urlaub für den Web-Auftritt zur Verfügung stellen. Auch MT-Kapitän Michael Müller und JeffreyBoomhouwer hatten zuletzt Bilder aus Kanada beziehungsweise Gran Canaria gepostet. Am 20. Juli starten die Nordhessen mit ersten PR-Terminen in die Saisonvorbereitung.

Zuvor macht Johannes Sellin noch einen Abstecher in seine Heimat auf der Insel Usedom. Ob er dort auch noch ein Foto macht? Berge jedenfalls wie bei Rio wird er an der deutschen Ostseeküste vergeblich suchen.

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