Handball: Vellmar zum ersten Mal Sieger des eigenen Turniers - Christian Gumula bester Torhüter

TSV gewinnt Methe/Methe-Cup

Hochgestiegen: Benjamin Gunkel (links) vom TSV Vellmar vor den beiden Wehlheider Spielern Steve Winterhoff und Niklas Konze. Aus TG Wehlheiden - TSV Vellmar 16:21. Foto: Schachtschneider

Vellmar. Jubel bei den Handballern des TSV Vellmar. Zum vierten Mal trug man den Methe/Methe-Cup zum Gedenken an die beiden tödlich verunglückten Schiedsrichter aus, zum ersten Mal gewannen die Gastgeber den Cup.

Vor dem letzten Spiel in der Großsporthalle in Vellmar war klar, dass die Gastgeber gegen den TV Hersfeld gewinnen mussten, wollten sie Turniersieger werden. Der TSV hatte bis dahin ein Spiel gewonnen, eines verloren.

Die TG Wehlheiden hatte das Turnier da schon mit zwei Siegen und einer Niederlage beendet, hatte also vier Punkte. Die TG Münden war mit nur einem Sieg bereits abgeschlagen. Hersfeld hatte bisher auch nur einen Erfolg. Da bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählte, wäre bei einem TVH-Sieg im letzten Spiel gegen Vellmar die TG Wehlheiden Turniersieger geworden.

Doch der TSV Vellmar zeigte zum Schluss der Veranstaltung sein bestes Turnierspiel und schlug Hersfeld mit 19:16 (13:6). Damit waren Vellmar und Wehlheiden punktgleich, aber die Gastgeber hatten den Landesliga-Aufsteiger im direkten Vergleich mit 21:16 geschlagen. So gewann Vellmar vor der TG Wehlheiden, dem TV Hersfeld und der TG Münden (beide Dritte) den vierten Methe/Methe-Cup.

„Wir sind stark und gut aufgestellt ins entscheidende Spiel gegangen und haben eine tolle erste Halbzeit gespielt“, sagte TSV-Trainer Andreas Paul. „Später war dann doch etwas die Luft raus.“

Grundsätzlich war Paul mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben gesehen, dass wir im Rückraum mit unseren neuen Spielern schon gut harmonieren“, befand Paul. „Aber wir haben auch gesehen, dass wir in der Abwehrmitte noch etwas tun müssen.“

Beim TSV Vellmar könnte Christoph Muth vorerst ausfallen. Er verletzte sich im letzten Spiel bei einer Abwehraktion, als er sich die rechte Schulter auskugelte.

Dino Duketis, Spielertrainer der TG Wehlheiden, zog nach dem Turnier insgesamt ein positives Fazit. „Wir haben nach einem anstrengenden Trainingslager mit einigen Spielen das umgesetzt, was ich gefordert habe“, sagte der frühere Vellmarer.

Bester Torhüter des Turniers: Christian Gumula. Foto: Fritschler

Bester Torjäger des Turniers wurde der Mündener Christian Grambow mit insgesamt zwanzig Treffern. Ihm folgten der Hersfelder Lars Mathiessen (16), Benns Gunkel (TSV, 13), Tobias Wolk (TGW), Kevin Trogisch (TSV) und Lance-Phil Stumbaum (TSV, alle 12). Als bester Torhüter des Turniers wurde von den Trainern Christian Gumula vom Gastgeber TSV Vellmar gekürt.

Ohne Schiedsrichter kann kein Handball gespielt werden. Die beiden Gespanne Eugen und Alexander Paschenko sowie Peter Bodenstein und Jürgen Schachtschneider pfiffen je drei der insgesamt fairen Spiele.

Turnierergebnisse: TV Hersfeld - TG Münden 22:14, TG Wehlheiden - TSV Vellmar 16:21, Vellmar - Münden 17:20, Hersfeld - Wehlheiden 12:21, Münden - Wehlheiden 18:20, Vellmar - Hersfeld 19:16.

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