Was war denn da los? Gewichtheber-WM war für nordhessische Delegation Erlebnis

Goldmedaille und Ahle Wurscht

Erinnerungsfoto: (hinten von links) die beiden Weltmeister Barbara und Richard Herrmann sowie (davor) Kurt Rosenberger (Weltverbands-Vizepräsident) sowie Manfred Heide und Bernd Dietrich. Foto: nh

Kassel. Zwei WM-Titel gewonnen, dazu eine Bronzemedaille abgeräumt – doch die Reise einer nordhessischen Delegation zur Masters-Weltmeisterschaft der Gewichtheber in Rovaniemi/Finnland war sogar unter mehreren Aspekten ein großer Erfolg.

DAS GUTE ABSCHNEIDEN

Unter den 400 Aktiven aus 40 Nationen waren drei Gewichtheber vom GSV Eintracht Baunatal sowie ein Starter des SAV Kassel. Mit dem Ergebnis, dass ein Baunataler Ehepaar zweimal Gold holte. Barbara Herrmann gewann mit 35 kg im Reißen und 46 kg im Stoßen sowie einer Gesamtleistung von 81 kg ihren ersten Titel. Anschließend packte Ehemann Richard 203 kg, 91 kg im Reißen, 112 kg im Stoßen. Das Resultat führte zum Triumph. Eintracht-Vereinskamerad Manfred Heide wurde mit 103 kg Dritter. Thorsten Richter vom SAV, der sechs gültige Versuche vorwies, erreichte in der Klasse bis 100 kg den fünften Rang mit insgesamt 210 kg. DER HERZLICHE EMPFANG

Rovaniemi, da war doch was? Ja, die 60 000-Einwohner-Stadt ist die Partnerstadt von Kassel. Was lag also näher, als die Gäste aus Nordhessen im Rathaus zu begrüßen. Der stellvertretende Bürgermeister Matti Anttila übernahm diese Aufgabe und hieß die Gruppe um den SAV-Vorsitzenden Bernd Dietrich willkommen. Und Dietrich bedankte sich mit einer echten Ahlen Wurst. „Die Reise war eine rundum erfolgreiche Sache“, stellte der SAV-Klubchef fest.

DIE GEKNÜPFTEN KONTAKTE

Auch in Finnland gibt es Klubs für Gewichtheber. Dietrich tauschte sich unter anderem mit Anni Vuohijoki aus, einer Vertreterin des Vereins Rovaniemi Reipas. Und der Kontakt könnte bald vertieft werden. Ein Besuch der Skandinavier in Kassel wird angestrebt.

„Solche Mannschaftskämpfe wie bei uns, wo sechs gegen sechs antreten, kennt man in Finnland nicht. Deswegen würden sie gerne mal hierher kommen und gegen eines oder auch zwei Teams antreten“, erläutert Bernd Dietrich.

Von Björn Mahr

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