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Grasbahnrennen Melsungen: Der Weltmeister ist am Start

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Von: Sebastian Schmidt

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Romano Hummel
Der Weltmeister: Der Niederländer Romano Hummel ist einer der Favoriten bei den Internationalen Solisten. Bereits 2017 gewann er in Melsungen. © Richard Kasiewicz

Drei Jahre lang haben sich die heimischen Motorsportfans gedulden müssen. Jetzt können sie sich auf das 60. Internationale Grasbahnrennen in Melsungen freuen. Und es dürfte voll und stimmungsgeladen werden um die Strecke an der St. Georgsbrücke.

Melsungen – „Wir erhalten viel Zuspruch und spüren einen Corona-Nachholeffekt“, erklärt Daniel Pfaff, der Pressesprecher des gastgebenden MSC Melsungen. Mindestens 2500 Zuschauer werden am Samstag und Sonntag in der Bartenwetzerstadt erwartet. Drei Fahrer stehen besonders im Fokus und kämpfen um die Nachfolge des Engländers James Shanes, der 2018 und 2019 jeweils das Rennen bei den Internationalen Solisten machte. Romano Hummel, Mathieu Tresarrieu und Stephan Katt heißen die Protagonisten, die laut Pfaff den Titel unter sich ausmachen dürften.

Also der Weltmeister von 2017, Tresarrieu, der auch aktuell die Langbahn-Weltmeisterschaft nach zwei Läufen mit 36 Punkten anführt. Während der 36-jährige Franzose zum ersten Mal in Melsungen startet, kennt der amtierende Weltmeister Romano Hummel auch hier jeden Grashalm. Der 23-jährige Niederländer gewann den nordhessischen Klassiker bereits 2017 – da war er gerade 18 Jahre alt. Auch Hummel liegt als Siebter in der Weltmeisterschaft auf Kurs.

Stephan Katt greift wieder an

Dritter im Bunde ist der „Catman“. Der gebürtige Kieler Stephan Katt ist einer der erfolgreichsten deutschen Langbahnfahrer überhaupt. Dreimal war der 42-Jährige Grasbahn-Europameister, viermal mit Deutschland Team-Weltmeister. Auch die Farben des gastgebenden MSC sind vertreten, denn der Engländer Paul Cooper startet für Melsungen.

Nicht minder spannend wird es in den Rennen der Seitenwagen, die ebenfalls international und national ausgefahren werden. Zwei Niederbayern wollen es im Konzert der Großen besonders wissen: Markus Venus und Markus Heiß. Die beiden Dauerbrenner vom RSC Pfarrkirchen haben nämlich in Melsungen unfreiwillig ein Abo auf zweite Plätze und wollen endlich einmal auch in Nordhessen triumphieren. Machbar, denn immerhin sind Venus/Heiß sechsfache Deutsche Meister. Als stärkste Konkurrenten gelten Markus Brandhofer aus Gaißach mit seiner neuen Beifahrerin Sandra Mollema und der Niederländer Sven Holstein mit Marco Hundsrücker.

Zeitplan: Samstag: Gespann Masters Serie, Enduro Crosser, Speedkarts, 18 Rennläufe gesamt. 13.15 Uhr Training, 14.30 Uhr Rennbeginn. Sonntag: Internationale Solo, Internationale Gespanne, Nationale Solo, Gespann Masters (Halbfinale und Finale), Speedkarts Finale, Enduro Crosser Finale, 21 Rennläufe gesamt. 10 Uhr Trainings- und Ausscheidungsläufe, 12.30 Uhr Fahrervorstellung, 13 Uhr Rennbeginn. Finalläufe ab 15 Uhr. 17 Uhr Siegerehrung. (Sebastian Schmidt)

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