Deutscher Handball-Bund verlängert Pause in der Dritten Liga – Weinrich nicht unzufrieden

Eintracht-Handballer müssen nun bis Ende Januar warten

Spieler und Trainer von Handball-Drittligist Eintracht Baunatal beraten während einer Auszeit in der Halle
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Die nächsten Ansagen während eines Spiels müssen warten: Für GSV-Trainer Dennis Weinrich (rechts) und sein Team dauert die Pause bis mindestens 31. Januar.

Jetzt haben auch die Handballer von Eintracht Baunatal Gewissheit: Der Neustart der Dritten Liga wird nicht wie geplant am Wochenende des 9. und 10. Januar 2021 über die Bühne gehen.

Das beschlossen das Präsidium und der Vorstand des Deutschen Handball-Bundes einstimmig – aufgrund der weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen. Der Spielbetrieb bleibt nun bis mindestens 31. Januar 2021 ausgesetzt, Anfang des neuen Jahres wollen sich die Verbandsverantwortlichen erneut in Videokonferenzen mit den Klubs austauschen.

Doch was bedeutet das für die Großenritter? „Wir haben plangemäß am 1. Dezember mit der Vorbereitung angefangen und drei Trainingseinheiten festgelegt. Doch nach der Entscheidung des Verbandes werden wir es jetzt bei zwei belassen“, sagt Eintracht-Trainer Dennis Weinrich. Der hatte bereits die ersten taktischen Übungen vorbereitet, doch jetzt müssen die Trainingsinhalte wieder verändert werden. „Es geht nun individueller weiter, zudem werden wir nochmal unsere letzten Spiele genauer analysieren. Für dies und auch für ein paar andere Sachen ist jetzt ja wieder mehr Zeit.“

Wichtig sei auch, dass sein Team nun regelmäßig getestet wird. „Das geht in Absprache mit unserem Mannschaftsarzt, und das ist auch dringend notwendig. Denn auch bei uns gehen ja Spieler einer Arbeit nach, und da ist es schon wichtig, dass wir im Rahmen dieser Schnelltests größere Infektionsketten verhindern“, erklärt Weinrich, der den Beschluss des Deutschen Handball-Bundes absolut nachvollziehen kann. „Wenn man heute auf die Zahlen schaut, dann ist das ja schlimmer als noch vor ein paar Wochen. Ob der 1. Februar als neuer Stichtag gehalten werden kann, ist ebenfalls fraglich. Denn die Vereine brauchen dann ja auch wieder eine gewisse Vorlaufzeit, um sich auf den Neustart vorbereiten können.“

Gute Nachrichten gibt es indes aus der Mannschaft. Fynn Reinhardt wird in der nächsten Woche nach seinem Bruch des Handgelenkköpfchens wieder ins Training einsteigen. „So gesehen ist es für uns ganz gut, dass die Pause nun noch ein bisschen länger andauert. Denn wenn Fynn zurückkehrt, sind alle Spieler wieder fit“, berichtet Weinrich, der auch sagt: „In unseren letzten Spielen hat man schon gesehen, dass es schwerer wurde. Deshalb gilt es nun, neue Kraft zu tanken. Damit uns dann am Ende wieder ein guter Start aus der handballfreien Zeit gelingt.“

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