Landesliga-Handballer gewinnen gegen Wanfried

HSG Baunatal besiegt den Heimfluch

Entschlossener Angriff: Der Baunataler Christian Vogt (links) versucht, sich gegen den Wanfrieder Florian Bley durchzusetzen. 
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Entschlossener Angriff: Der Baunataler Christian Vogt (links) versucht, sich gegen den Wanfrieder Florian Bley durchzusetzen. 

Die HSG Baunatal hat ihren Heimfluch besiegt. Nach drei Niederlagen in eigener Halle in Folge war der 23:21 (12:11)-Sieg gegen den VfL Wanfried jedoch nicht glanzvoll.

Aber angesichts der personellen Situation beim Handball-Landesligisten zählten letztendlich nur die zwei Punkte.

Die Personalsituation

Tobias Oschmann wird im Januar wohl am linken Knie operiert, Daniel Lieberknecht (Knieverletzung) und Max Malte Wagenführ (krank) fielen aus. Lars Cammann fehlt weiterhin.

Die Schrecksekunden

Schon nach acht Minuten blieb Wanfrieds Milos Milosavljevic verletzt liegen und musste mit einer Trage aus der Halle gebracht werden. Achillessehnenriss rechts bestätigte VfL-Trainer Stefan Schröder nach dem Spiel. Nach 19 Minuten musste Baunatals Simon Gruber gestützt auf Betreuer und Mitspieler das Feld verlassen. Sein linker Fuß ist nur wenig belastbar, eine Diagnose steht noch aus.

Der Garant für den Sieg

Einmal mehr kann sich die HSG auf ihre Torhüter verlassen. Diesmal war es Max Henkel, der 16 Paraden verzeichnete, darunter zwei gehaltene Siebenmeter. Vor allem aber hatte er 30 Sekunden vor Schluss beim Stande von 22:21 den Wurf von Paul-Marian Nemenco pariert, im Gegenzug macht Tim Range das 23:21. Schluss. „Egal wie, Hauptsache das Heimspiel gewonnen“, freute sich Henkel. „Unsere offensive Abwehrvariante war heute der Grundstein zum Sieg, dazu kam die kämpferische Einstellung der Mannschaft.“

Das Spiel

Nur beim 1:0 (3.) führte der VfL, dann nur noch die HSG. Anfangs zweimal mit drei Treffern, dann nur noch mit einem, zwei oder es stand unentschieden. Baunatal konnte sich nicht absetzen, Wanfried ließ sich nicht abschütteln. Und immer wieder hielt der bereits erwähnte Henkel seine Sieben im Spiel. Unterm Strich war es die aufopferungsvolle Abwehrarbeit, die den HSG-Sieg sicherte. Trainer Mike Fuhrig sagte: „Das Wie ist mir heute mal egal. Mit der Spielerdecke zwei Punkte, das ist entscheidend. Wir waren in der Abwehr stark und vorn muss man den jungen Spielern auch mal Fehler zugestehen.“

HSG Baunatal: Henkel, Suter; Dexling 1, Gruber 2, Richter 4, Vogt 5/2, Mett 4, Range 4, Käse 3/1, Ganasinski, Hartung, Guthardt

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