30:24-Heimsieg in der Handball-Landesliga

HSG Fuldatal/Wolfsanger feiert souveränen Derbysieg gegen die TSG Dittershausen

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Drunter und Drüber: Die Dittershäuser Moritz Gerlach (links) und Mathias Siebert stoppen Fuldatals Philip Scholz. 

Fuldatal – Die HSG Fuldatal/Wolfsanger setzte sich mit 30:24 (16:11) im Derby der Handball-Landesliga gegen die TSG Dittershausen durch. Der Erfolg des Teams von der Eichhecke war nie gefährdet, auch wenn die Gastgeber angesichts der klaren Führung in der Konzentration nachließen. Die Dittershäuser enttäuschten und blieben weit unter ihre Möglichkeiten.

Die erste Halbzeit

Die Führung von Fynn Welch (2. Minute) hatte Fabian Rudolph (3.) noch ausgeglichen, das sollte auch der letzte Gleichstand der Partie bleiben. Die Gastgeber spielten locker auf, standen kompakt in der Abwehr und ließen im Angriff den Ball lange laufen. So stand es nach 16 Minuten 9:5 und zur Halbzeit lag Fuldatal/Wolfsanger mit 16:11 vorn.

Die Gäste schafften es in dieser Phase einfach nicht, ausreichend Schwung und mehr Effektivität in ihr Spiel zu bringen.

Die zweite Halbzeit

Auch nach der Pause fehlten den Gästen die Szenen mit Knalleffekt – es blieb alles nur Durchschnitt. Mehr Druck in Abwehr und Angriff hätte dem Spiel der Fuldabrücker gut getan. Genau das war aber bei den Hausherren zu sehen. Beses Beispiel dafür war der Treffer zum 17:11 durch Max Simon in Unterzahl. So war es kein Wunder, dass es nach 47 Minuten 24:14 für die Hausherren stand.

Fuldatal/Wolfsanger traf ein ums andere Mal, Dittershausen notierte Ballverluste oder scheiterte an HSG-Torhüter Stefan Schäfer. Als die Fuldataler nachließen, setzte Dittershausen, ohne sich groß steigern zu müssen, nach und gestaltete das Ergebnis optisch etwas angenehmer.

Die Trainer

„Wir sind zufrieden“, sagten die HSG-Trainer Frank und Jendrik Janotta nach dem Spiel. „Die Mannschaft hat sich gegenüber der Niederlage in Hersfeld stark verbessert gezeigt.“ In der Abwehr sei die HSG nun um einiges stärker gewesen, im Angriff habe sie konsequent durchgespielt und den Ball lange laufen lassen. „Ohne Wenn und Aber ein verdienter Sieg“, freute sich Frank Janotta. Dass die Mannschaft bei klarer Führung einen Gang zurückgenommen habe, hätte den Erfolg nicht gefährdet.

TSG-Trainer Sead Kurtagic hatte nicht die Stärken seines Teams gesehen. „Das, was wir heute gezeigt haben, ist nicht das, was wir wollten und vor allem auch nicht das, was wir können“, sagte der Ex-Profi. In Abwehr und Angriff habe die TSG weit unter dem gespielt, was möglich sei und deshalb sei die HSG auch die bessere Mannschaft gewesen.

HSG: Schäfer, Huth; Krätzig, Witzel 1, Simon 5, T. Welch 2, F. Welch 3, Scholz 3, Grebe 2, Barth, Rudolph 7/2, Helbing 2, Feckler 5/4, Gericke 1

TSG: Lengemann, Ebenhöh; Ja. Braun 2, Rudolph 2, Gerlach 6/1, Ju. Braun, Stein, Keßler 3, Poppenhäger, M. Siebert 1, C. Siebert 5/1, Koch 5, M. Benedix, F. Benedix

SR:Fuchs/Horn (Kirchhof) – Z.: 200

Siebenmeter:7/6 – 4/2 - Zweiminutenstrafen: 4 – 3

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