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Handball-Oberligist TSV Vellmar startet am Sonntag mit einem Heimspiel

Die Saisonplanung muss stimmen: Unser Foto aus dem Jahr 2020 zeigt in der Vellmarer Brüder-Grimm-Sporthalle TSV-Trainer Abraham Rochel Icardo (von links), Niklas Willich, Finn Hujer und Jonas Koch. 
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Die Saisonplanung muss stimmen: Unser Foto aus dem Jahr 2020 zeigt in der Vellmarer Brüder-Grimm-Sporthalle TSV-Trainer Abraham Rochel Icardo (von links), Niklas Willich, Finn Hujer und Jonas Koch. 

Das letzte Punktspiel in der Handball-Oberliga bestritt der TSV Vellmar am 7. März 2020 in Wettenberg. Nach dem Ausfall der Saison 2020/21 geht es nun an diesem Wochenende endlich wieder los. Zum Auftakt der Spielserie 2021/22 erwartet der TSV am Sonntag um 18 Uhr in der Großsporthalle die HSG Großenlüder/Hainzell, den letzten Aufsteiger in die Oberliga.

Für den TSV Vellmar dürfte das Spiel gegen die Mannschaft aus dem Lüdertal eine wichtige Standortbestimmung sein. Die Auftaktpartie wird zeigen, wo man steht. Trainer Abraham Rochel kann zum Saisonstart auf den kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich Jan-Magnus Berninger hat noch Knieprobleme. „Wir werden sehen, ob er spielen kann“, sagt Rochel.

Der frühere spanische Nationalspieler hat in den letzten Trainingseinheiten versucht, die Mannschaft auf den sonntäglichen Gegner einzustellen. Was zu Beginn dieser Saison besonders schwer ist, da es im Gegensatz zu den letzten kompletten Spielserien kaum Videomaterial gibt.

„Natürlich ist es unser Ziel dieses Spiel zu gewinnen“, sagt Rochel. Und der Spanier weiß, dass seine Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute mit voller Konzentration in die Partie gehen muss. „Es ist immer schwierig nach einer so langen Pause wieder anzufangen“, sagt Rochel. „Aber das gilt ja für alle Teams.“

Der TSV-Trainer hat der Mannschaft klar gemacht, dass man in der Abwehr schnell auf den Beinen sein und den Gegner früh stören muss. Egal, ob man mit einer offensiven 6:0- oder 5:1-Variante spielt. Und im Angriff verlang Rochel vollste Konzentration, um die Fehlerquote zu senken.

Der Kader der Gäste hat sich im Vergleich zur Meistersaison nur unwesentlich verändert. Lediglich Ben Kirst steht nicht mehr zur Verfügung. Mit dem Ex-Hersfelder Linksaußen Jannis Deppe, dem auf vielen Positionen einsetzbare Jonas Goßmann (Nieder-Roden) und Torwart Tim Sträche (TuS Haren) hat man sich aber gut verstärkt. So hat man jetzt vier Torhüter im Angebot.

Torwarttrainer bei der HSG Großenlüder/Hainzell ist der frühere Nationaltorhüter Ulrich Schaus. Der gilt als ältester jemals in der Bundesliga aktiver Spieler. Er absolvierte sein letztes Spiel in der zweiten Liga in der Saison 2006/07 für den TV Gelnhausen im Alter von 55 Jahren. In der Regionalliga half er dann beim TVG noch mit 57 aus, wenn einer der beiden Stammtürhüter ausfiel. (Peter Fritschler)

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