Handball: Trainer Jaissle verlässt nach Saisonende Eintracht Baunatal

Alles im Griff: Trainer Mirko Jaissle und Eintracht Baunatal trennen sich zum Ende der Spielzeit. Foto: Fischer

Baunatal. Überraschende Nachricht von den Baunataler Drittliga-Handballern. Der GSV Eintracht und Mirko Jaissle gehen am Saisonende getrennte Wege. Das teilte der Verein am Freitagnachmittag mit. Beim 46-jährigem Trainer rücken ab Sommer private Dinge in den Vordergrund.

„Natürlich ist mir die Entscheidung schwergefallen, aber bei mir haben sich aktuell die Prioritäten verschoben“, sagt der Coach. „Sicher werde ich in der Zukunft wieder als Trainer aktiv sein, aber ab Sommer steht erst mal meine Familie im Vordergrund.“ Im Sommer kommt Jaissles Sohn Ben in die Schule, diese Phase will der Vater begleiten.

Die Gründe für die Trennung am Saisonende seien rein aus privaten Gründen. „Sportlich gibt es ja nichts zu bemängeln“, sagt der 46-Jährige. Jaissle habe mit dem Verein gute Gespräche geführt. „Das ist die Lösung, die für beide Seiten die beste ist.“

Auf drei erfolgreiche gemeinsame Jahre blickt Eintracht-Abteilungsleiter Claus Umbach zurück. „Es war ein sehr angenehmes Arbeiten, aber es ist normal, dass irgendwann jeder auch mal einen anderen Weg einschlägt. Aber auch wir als Verein müssen alles dafür tun, damit sich das Rad weiterdreht.“

Suche nach Nachfolger

Die Baunataler beginnen jetzt schnell damit, einen qualifizierten Nachfolger zu finden. Der Verein schaue nach einem neuen Coach, der ebenfalls auf den Nachwuchs setzt. „Wir suchen einen Trainer mit pädagogischem Geschick, der aber auch das handballerische Können besitzt, Talente zu fördern“, sagt Umbach.

Trotz einiger Verletzungsprobleme schloss die Eintracht und Trainer Jaissle die Hinrunde auf dem siebten Platz ab. Seit sechs Spielen sind die Baunataler ungeschlagen. „Ich freue mich jetzt auf die Rückrunde, dieser gilt meine volle Konzentration“, sagt der 46-Jährige. „Ich habe Lust und bin immer noch motiviert. Wir wollen uns in der Tabelle noch weiter nach vorn arbeiten.“

Von Manuel Kopp

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