Zwischenbilanz SVH Kassel

Harleshäuser Regionalligist schwimmt auf der Erfolgswelle

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Adam Janicki, SVH Kassel.

Die Tischtennisspieler der SVH Kassel starteten als Aufsteiger in die Regionalliga - und belegen nach der Hinrunde den zweiten Platz. Eine Zischenbilanz:

Nicht jeder hatte ihnen das zugetraut. Als Tabellenzweiter der Regionalliga West stehen die Tischtennisspieler der SVH Kassel nach Abschluss der Hinrunde glänzend da. Vier Punkte liegt der Aufsteiger hinter Spitzenreiter SV Union Velbert II, allerdings auch nur vier Zähler vor der TG Neuss auf dem Relegationsrang. Wir blicken zurück und voraus.

„Unsere Erwartungen haben wir weit übertroffen. Aber wir sind gut in die Saison gekommen. Dann schwimmt man wie auf einer Welle und erkämpft Siege, mit denen man vorher nicht rechnet“, erklärt Noah Weber, eines der Eigengewächse im Team. Auslöser könnte das erste Spiel gewesen sein, als die SVH bei der TG Neuss nach 3:7-Rückstand noch 8:8 spielte. „Das hat uns einen Schub verliehen“, sagt er.

Als Höhepunkt der Hinserie bezeichnet Weber das zweite Heimspiel. „Da haben wir die in Bestbesetzung angetretenen Fehlheimer 9:2 geschlagen, und vor 140 Zuschauern in unserer Halle herrschte tolle Atmosphäre“, erinnert er sich. Und ein weiterer Höhepunkt: „Wir waren die einzigen, die Tabellenführer Velbert bezwungen haben. Und das sogar dort.“

Noah Weber, SVH Kassel

Worin aber sind die Harleshäuser Erfolge begründet? „Wir trainieren ganz anders als zuvor. Unter Trainer Tobias Kirch und Athletiktrainer Heiko Illian sind Umfang und Intensität deutlich gestiegen. Jeder Spieler hat sich verbessert, wir weisen durch die Bank eine positive Bilanz auf“, sagt Weber. So wie er selbst, der es auf Position fünf auf 13:3 Punkte brachte. Für das Spitzendoppel Michal Bankosz/Adam Janicki stehen 11:1 Siege zu Buche.

Auch für Dieter Salmen steht der Klassenerhalt – zumindest zunächst – im Vordergrund. „Selbst wenn einige nach der guten Vorrunde vielleicht eher nach oben schauen“, sagt der Abteilungsleiter. Dennoch stellt er weiterreichende Überlegungen an. „Wenn der Aufstieg möglich wäre, würden wir uns Gedanken machen. Auf jeden Fall werden wir uns bewerben. Zurückziehen können wir immer noch“, betont Salmen.

Zuvor gilt es für die Harleshäuser, eine Menge von Gesichtspunkten behutsam abzuwägen. Wobei eine Rolle spielt, dass auch in den Spielklassen unterhalb der drei Bundesligen ab 2021 Viererteams anstelle der heutigen Sechserteams an die Tische gehen und das Team somit verkleinert werden muss.

Erfreulich für die SVH, dass sich laut Salmen immer wieder Spieler, darunter viele Deutsche, bei ihr bewerben – auch das eine Folge des sportlichen Erfolgs. Dieser soll ab dem 12. Januar fortgesetzt werden. Dann gastiert die TG Neuss in der Sporthalle Harleshausen.

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