Aufstiegsspiele zu Verbands- und Gruppenliga: Jetzt greift Bosporus ein

Heiligenrode unter Druck

Mit dem Kopf zur Stelle: Heiligenrodes Oliver Stöhr (im Vordergrund) setzte sich hier im ersten Relegationsspiel gegen Chattengau/Metzes Kevin Genilke durch. Foto: Hahn

Kassel. Die ersten Begegnungen der Aufstiegsspiele zur Fußball-Verbands- und Gruppenliga sind ausgetragen. Mit dem FC Bosporus greift nun der Zweite der Gruppenliga 2 ins Geschehen ein. Der TSV Heiligenrode bestreitet nach dem 1:1 bei Chattengau/Metze am Samstag zu Hause seine zweite Partie.

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Am Mittwoch war der FC Bosporus, der Klub aus der Kasseler-Nordstadt, zum Zuschauen verurteilt. Den Auftakt bestritten der Fuldaer-Vertreter SG Bronnzell und die SG Bad Wildungen/Friedrichstein, wobei sich die Osthessen mit 3:0 (2:0) durchsetzten. Damit tritt der FC am Samstag ab 15.30 Uhr in Friedrichstein gegen den gleichen Gegner wie schon zum Auftakt der Aufstiegsspiele der Vorsaison an. Damals waren die Gäste mit 2:1 in der Nordstadt erfolgreich.

Gastgeber Bad Wildungen/Friedrichstein steht nach der Auftaktniederlage gehörig unter Druck. Dennoch wollen die Badestädter im letzten Heimspiel der Saison alles geben, um die Minimalchance zu nutzen. Die Enttäuschung war bei SG-Trainer Daniel Döring groß: „Keiner meiner Spieler war in Bronnzell in der Lage, seine Normalform abzurufen.“

FC-Trainer Yusuf Barak nahm den Gegner am Mittwoch in Bronnzell unter die Lupe und sprach von einem starken Auftritt der Gastgeber. Es sei allerdings eine machbare Aufgabe für seine Mannschaft. Sein Mitstreiter Parham Nasseri ergänzt: „Gegen Wildungen haben wir noch eine Rechnung offen. Wir wollen uns mit einem Sieg eine gute Ausgangsposition für die Partie gegen Bronnzell am Mittwoch verschaffen.“

Für die Begegnung steht den Trainern bis auf den gesperrten Stürmer Omar Bayoud der gesamte Kader zur Verfügung. Nasseri macht im Team gute Stimmung aus und unterstreicht, wie wichtig der 3:2-Sieg in der letzten Punktspielpartie gegen den FSV Dörnberg war: „Da haben wir viel für unsere Moral getan.“ Damit sieht sich der heimische Gruppenliga-Zweite gut gerüstet für sein Auftaktmatch. Zur Gruppenliga

Als Oliver Stöhr, Offensivmann des TSV Heiligenrode, noch für Heimatverein SV Reichensachsen im Einsatz war, spielte er öfter mal gegen die SG Herleshausen/Nesselröden. Klar: Beides Klub kommen aus dem Werra-Meißner-Kreis. Am Samstag ab 16 Uhr (Stadion Heiligenrode) bekommt Stöhr es erstmals im Trikot der Niestetaler mit der SG zu tun. „Von damals ist aber kein Spieler dabei, den ich kenne“, erklärt der 32-Jährige. Eher zufällig traf er kürzlich Herleshausens Torjäger Lukas Wetterau bei einem Junggesellenabschied. „Da haben wir uns gegenseitig angestachelt“, erklärt Stöhr.

Für die Heiligenröder steht nach dem 1:1 bereits viel auf dem Spiel. Zumal der Gegner ein 5:1 gegen Höringhausen feierte. Stöhr kann dem durchwachsenen Start seiner Elf auch etwas Positives abgewinnen. „Letztes Jahr ging es mit einem 5:0 für uns los, und wir haben dann gedacht, es liefe fast von allein“, sagt der Angreifer, „nun ist die Stimmung etwas gedämpfter, so dass wir konzentrierter an die weiteren Aufgaben herangehen werden.“ Dass Timo Fischer rotgesperrt fehlen wird, sieht Oliver Stöhr schon als große Schwächung. Foto: nh

Von Horst Schmidt und Björn Mahr

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