Analyse: Kiel kann Flensburg überflügeln

Heißes Derby der Verfolger

Ljubomir Vranjes

Kassel. Die Verfolger der Rhein-Neckar Löwen, die SG Flesburg-Handewitt und der THW Kiel treffen am Pfingstwochenende aufeinander.

Die Rhein-Neckar Löwen können das Pfingstwochenende in vollen Zügen genießen. Zum einen hat der Spitzenreiter der Handball-Bundesliga selbst keinen Wettkampf. Zum anderen kann er im Fernsehen beobachten, wie sich die Verfolger gegenseitig die Punkte abknöpfen werden. Um 17.30 Uhr (live auf Sport 1) beginnt am Sonntag das 88. Nordderby zwischen dem Drittplatzierten THW Kiel und dem Tabellenzweiten SG Flensburg-Handewitt. Eine kurze Analyse:

Für Kiel spricht

Das Heimrecht: In der Sparkassen-Arena ist es für jede Mannschaft der Welt schwer, einen Sieg zu landen. Der letzte Bundesliga-Erfolg der Flensburger in dieser Halle datiert vom 18. November 2003.

Der Ehrgeiz: Die Kieler sind nicht nur gegen den Erzrivalen besonders motiviert, sondern wissen auch, dass sie bei einem Sieg Rang zwei und eine neuerliche Teilnahme an der Champions League fast sicher haben.

Für Flensburg spricht

Die Bilanz in dieser Saison: Bereits fünf Vergleiche gab es zwischen den beiden Klubs – inklusive Pokal, Königsklasse und Supercup. Drei Duelle gingen an die SG. Besonders wertvoll: In Kiel das 34:27 im DHB-Pokal.

Das Selbstvertrauen: Die Flensburger zeigten sich beim 32:25 gegen Melsungen von ihrer besten Seite, Kiel patzte in Magdeburg. So tritt die SG um Ljubomir Vranjes mit gutem Gefühl die Reise nach Kiel an. (bjm) Foto: dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.