HNA-EAM-Cup: Fußballturnier für F-Jugend-Kicker geht im April in elfte Auflage

Haben gute Ratschläge führ ihre Nachfolger: Toni Umbach (links) und Ben Nickel.

Kassel. „Gib mir ein P -P, gib mir ein E - E, gib mir ein P - P, gib mir ein E - E" - beim Schlachtruf haben die jungen Fußballer der JSG Nieste/Staufenberg nichts an der Stimmkraft eingebüßt, die sie auch im vergangenen Mai an den Tag gelegt haben.

Damals gewannen sie das Finale des HNA-EAM-Cups im Auestadion 6:5 nach Elfmeterschießen gegen die JSG Edermünde/Brunslar/Wolfershausen/Besse.

Nun steht die zehnte Auflage des Turniers auf dem Programm, das mittlerweile eine feste Größe im Kalender vieler F-Jugend-Mannschaften aus der Region ist. Ein bisschen Wehmut liegt in seiner Stimme, wenn Ben Nickel sich an vergangenes Jahr erinnert: „Ja, das wäre schon cool, wenn wir wieder dabei sein könnten.“ Der Neunjährige ist der Kapitän des noch amtierenden Champions.

Das Turnier sei allen noch in lebhafter Erinnerung, sagt auch Trainer Timo Riedemann. „Es war spannend für die Kinder, gerade die Möglichkeit, das Finale im Auestadion spielen zu können.“ Die Bilder können sie auch quasi auf Knopfdruck abrufen. „Wir haben ein Video vom Spiel machen lassen. Das haben wir uns noch mehrmals angeschaut“, sagt der Coach. Ein guter Tipp sicherlich für die Mannschaft, die Nachfolger der JSG Nieste/Staufenberg wird, wenn am 13. Mai das Finale der 11. Auflage im Auestadion im Vorfeld der Regionalliga-Partie des KSV Hessen gegen Astoria Walldorf ausgetragen wird. Der Weg der Teams führt über die Vorrunden am 22./23. April und 29./30. April/1. Mai und der Endrunde am 6. Mai in Nieste.

Auch spielerisch haben die noch amtierenden Champions ein paar gute Ratschläge für die diesjährigen Teilnehmer parat: „Einfach immer Vollgas geben“, sagt Ben. „Wir haben auch 0:2 zurückgelegen und trotzdem nicht aufgegeben. Und wenn man das Finale verlieren sollte: Auch die Verlierer können stolz auf sich sein. Manche trauen sich vielleicht gar nicht, mitzumachen. Aber das ist Quatsch, mitmachen ist großartig.“

Diese Ansicht teilen die kleinen Kicker mit den Verantwortlichen, die den HNA-EAM-Cup auf die Beine stellen. „Wir sind ein regionaler Versorger. Unser Fokus liegt auf der Förderung des Breitensports, und da unterstützen wir gern den Jugendsport. Der HNA-EAM-Cup ist ein tolles Beispiel dafür“, sagt Georg von Meibom, Geschäftsführer der EAM.

Das betont auch Herbert Siedenbiedel, Geschäftsführer der HNA. „Ich freue mich schon jetzt auf das Turnier. Es ist eine tolle Sache, Kids beim Fußball zuzuschauen, die mit Spaß und Ehrgeiz bei der Sache sind. Sie lernen Disziplin, Teamfähigkeit und Engagement - Eigenschaften, die ihnen später im privaten und beruflichen Umfeld helfen.“

Und nicht nur das: „Glaubt einfach an euch.“ Wünscht Torhüter Toni Umbach den neuen Teilnehmern noch. „Denn dann ist alles möglich.“

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