Neuauflage 2018 in Sicht

HNA-Yogasommer endet nach neun Wochen - 9000 nahmen teil

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Namasté: Mit den Lehrern Lars Tabert (links) und Claudia Grünert verabschiedete sich der Yogasommer gestern. 

Kassel. Zum Schluss zwang das Wetter noch einmal zum kurzfristigen Standortwechsel: Die Abschlussveranstaltung des HNA-Yogasommers gestern sollte ja eigentlich auf der Hessenkampfbahn stattfinden. Weil es aber drei Tage lang geregnet hatte, mussten Yogis und Lehrer kurzfristig doch noch in die Auehalle umziehen.

„Ich muss ganz ehrlich zugeben: Ich hätte nie gedacht, dass wir das erreichen, was wir geschafft haben“, sagte Yogalehrer Lars Tabert nach seiner letzten Einheit. „Es war eine wundervolle Reise, die ich mitmachen durfte. Ich habe viele tolle Menschen kennengelernt.“

Und Tabert war eines besonders wichtig: „Wir wollten vor allem den Menschen Yoga näher bringen. Es ist eben nicht rumsitzen und Räucherstäbchen. Yoga ist sehr viel mehr.“ Von der Masse an Teilnehmern sei er völlig überrascht gewesen, für die Freundlichkeit der Teilnehmer dankbar. „Es hat nie jemand gemotzt. Alle waren immer positiv“, sagt Tabert.

Rund 9000 Menschen kamen in neun Wochen Yogasommer an die Standorte in Kassel und Baunatal. „Es ist umwerfend, dass so viele Yogabegeisterte da gewesen sind, die alle offen waren und uns so auch unterstützt haben. Der Strom an Menschen ist nie abgerissen“, ist auch Lehrerin Claudia Grünert zufrieden, die sich gestern die letzte Einheit mit Tabert teilte.

„Ich hoffe, dass wir durch unsere Arbeit, unser Yoga Anregungen und eine Idee geben konnten, was Yoga sein kann. Und ich hoffe, dass wir im kommenden Jahr wieder eine solche Aktion haben werden“, sagte Grünert.

Wird es also auch 2018 einen Yogasommer geben? Frank Ziemke, Leiter der HNA-Sportredaktion und Initiator des Yogasommers macht Hoffnung. „Wir können es noch nicht zu 100 Prozent zusichern, aber wir sind sehr optimistisch, dass es im kommenden Sommer eine zweite Auflage geben wird. Durch den Erfolg dieser Veranstaltung stehen wir ja eigentlich in der Pflicht. Wir sind fest entschlossen.“

Auch Ziemke ist begeistert von der Entwicklung: „Dass es so viele werden, hat uns wahnsinnig überrascht. Trotzdem waren wir immer wie eine Familie. In jeder einzelnen Stunde hatten wir eine unglaublich sympathische Atmosphäre.“

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