Bei den Wilhelmshöhe Open mischt heute der Lohfeldener Rok Jarc mit

Hoffen auf Lokalmatador

Auf ihm ruhen die heimischen Hoffnungen: Rok Jarc ist dank einer Wild Card im Hauptfeld dabei. Foto: Hedler

Kassel. Zur Qualifikation an den beiden vergangenen Tagen spendeten die Zuschauer auch schon nach sehenswerten Ballwechseln Beifall. Heute dürfte es auf der Tennisanlage des KTC Bad Wilhelmshöhe zum ersten Mal allerdings deutlich lauter werden. Denn zum Hauptrundenstart bei den Wilhelmshöhe Open greift am Nachmittag um 15.30 Uhr Rok Jarc ins Geschehen ein – und der Slowene kann sich als Nummer eins des Herren-30-Bundesligisten ST Lohfelden auf die Unterstützung einiger Fans aus dieser Region freuen.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich eine Wild Card erhalten habe. So kann ich den Wettbewerb richtig genießen“, sagt der 30-Jährige aus Ljubljana. Eine Prognose, wie weit es für ihn bei diesem Weltranglistenturnier gehen kann, mag er nicht abgeben, ist sich aber sicher: „Ich kann mit allen Gegnern im Hauptfeld mithalten.“ Zunächst trifft er heute auf den Australier Maverick Banes. Ein Erfolg wäre für ihn ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk: Mittwoch wird der Hüne 31.

„Ich hoffe, dass meine Freunde aus Lohfelden mitfiebern werden. Dann ist eine gute Atmosphäre garantiert“, erklärt Jarc. Ansonsten ist er praktisch auf sich allein gestellt. Seine Freundin und sein sieben Jahre alter Sohn können nicht in Kassel sein, um ihn anzufeuern. Mit ihm in den Bergpark gekommen ist jedoch Jakob Aljaz Kaplja. Sein Schützling scheiterte bereits in der Qualifikation und dient jetzt als Trainings- und Doppelpartner.

Die Wilhelmshöhe Open sind das erste Turnier, das der Slowene in diesem Jahr spielt. Früher war er mehr unterwegs. Im Februar 2006 hatte Jarc seine höchste Platzierung in der Weltrangliste: Der Rechtshänder stand auf Rang 462. Nach seinem Gastspiel auf den Sandplätzen des KTC Bad Wilhelmshöhe möchte er noch an Turnieren in Österreich und in seiner Heimat teilnehmen.

Seit 2015 zeigt er seine Klasse im Lohfeldener Team. In dieser Saison blieb der Topmann des nordhessischen Aushängeschildes ungeschlagen und trug maßgeblich dazu bei, dass sich die Mannschaft den Staffelsieg sicherte. Durch diesen Erfolg trägt der Klub am 3./4. September auf der heimischen Anlage in Lohfelden die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft aus. Dabei wird auch Rok Jarc mitmischen – vielleicht mit der Empfehlung eines respektablen Ergebnisses bei den Wilhelmshöhe Open.

Von Björn Mahr

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