HSG Fuldatal/Wolfsanger schlägt Dittershausen in der Handball-Landesliga

Grundstein in der Abwehr gelegt

Das Tor im Blick: Louis Feckler (links) von der HSG Fuldatal/Wolfsanger im Zweikampf mit dem Bettenhäuser Tim Dallmann.
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Das Tor im Blick: Louis Feckler (links) von der HSG Fuldatal/Wolfsanger im Zweikampf mit dem Bettenhäuser Tim Dallmann.

Zum Auftakt in der Handball-Landesliga der Männer setzte sich die HSG Fuldatal/Wolfsanger im Derby mit 24:22 (15:11) gegen die TSG Dittershausen durch.

Vor dem Spiel

Wer die 2-G-Kontrolle überstanden hatte, bekam ein rotes Bändchen und war dann einer von den rund 150 Zuschauern in der Halle. Und der durfte dann auch erleben, wie zwei verdiente Spieler der HSG verabschiedet wurden, Louis Feckler und Joshua Fischer. Die Laudatio hielt „Vadder“ Sven Hinz, der bis zum Mai 2019 noch selbst das HSG-Trikot getragen hatte.

Das Spiel

Die Gäste gingen nach 34 Sekunden mit 1:0 in Front, das sollte aber die einzige Führung im Spiel bleiben. Danach führte immer die HSG, dreimal mit vier Toren Vorsprung (14:10/28., 15:11/30. und 24:20/58.), ansonsten blieb die TSG Dittershausen dicht dran. In der ersten Halbzeit war die Partie packend und abwechslungsreich. Das lag daran, dass beide Teams in der Abwehr gut standen und die Torhüter Marek Hinz und Jannik Lengemann mit Paraden glänzten. Dass die Fuldataler ihre Angriffe druckvoll und schnell abschlossen, machte in diesem Spiel den Unterschied aus. Dittershausen brauchte zu lange, um die Lücke rauszuspielen. In der zweiten Halbzeit gab es viel Stückwerk auf beiden Seiten. Von der 44. Bis zur 52. Minute fielen gerade mal drei Tore.

Die Trainer

„Den Grundstein zum Sieg haben wir mit unserer guten Abwehr gelegt“, sagt Jendrik Janotta. „Wir haben Dittershausen zu langen Angriffen gezwungen.“ Janotta bemängelte die technischen Fehler in der zweiten Halbzeit, „wir waren mehr mit uns selbst beschäftigt, als mit dem Gegner“. Und Sead Kurtagic, der Coach der Gäste, war zwar mit seiner Abwehr zufrieden, mit seinem Angriff aber nicht. „Wir haben kein Mittel gegen die aggressive und schnelle Abwehr der Fuldataler gefunden“, so Kurtagic. Und man habe in Unterzahl nicht die richtigen Lösungen gehabt.

HSG: Hinz, Huth, Schäfer; Stengel 1, Witzel, Simon 6, Mangels, F. Welch 2, Scholz 2, Gericke 1, Kolata 2, Wolk 6/5, Helbing 4

TSG: Lengemann, Alaca; Ja. Braun 3, Rudolph 2, Gerlach, Jentzsch, Ju. Braun 1, Stein, Kessler (Rot, 25.), Poppenhäger, M. Siebert 5, C. Siebert 10/2, M. Benedix 1, F. Benedix

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