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HSG Hoof/Sand/Wolfhagen verliert Topspiel gegen TSG Leihgestern

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Nele Bittdorf (links) von der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen wird von zwei Gegenspielerinnen der TSG Leihgestern unter Druck gesetzt
Umkämpftes Spitzenspiel: Nele Bittdorf (links) von der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen wird von zwei Gegenspielerinnen der TSG Leihgestern unter Druck gesetzt. © Joachim Hofmeister

Die Frauen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen haben das Topspiel gegen den Tabellenführer TSG Leihgestern 21:24 (10:13) verloren.

Hoof – Damit verpasste die Ludwig-Sieben am Sonntag die Gelegenheit, den zwei Tage zuvor abgegebenen Platz an der Spitze der Handball-Oberliga Nord zurückzuerobern. Die Gäste hatten diesen durch einen Sieg am Freitagabend gegen den TV Hüttenberg von der HSG übernommen.

Die 190 Zuschauer in der Schauenburghalle in Hoof erlebten ein Spitzenspiel, das seinem Namen gerecht wurde: Die Fans sahen eine spannende Partie, in der beide Teams aufopferungsvoll kämpften und ihren unbedingten Siegeswille demonstrierten. Das sah auch HSG-Trainer Chris Ludwig so: „Das Spiel hatte den Charakter eines Spitzenspiels. Da haben zwei ganz tolle Teams gegeneinander um die Punkte gekämpft.“ Seinem Team mochte er trotz der Niederlage keinen Vorwurf machen: „Ich bin mega stolz auf meine Mannschaft, die sich trotz teilweise deutlichem Rückstand immer wieder herangekämpft hat.“

„Wahre Abwehrschlacht“ im ersten Durchgang

So wie zu Spielbeginn. Die Gastgeberinnen erwischten einen denkbar schlechten Start und lagen nach sieben Minuten 0:3 hinten. Die HSG-Akteurinnen Nele Bittdorf und Larissa Lubach verkürzten aber auf 2:3. Im ersten Durchgang entwickelte sich eine „wahre Abwehrschlacht“, in der sich kein Team deutlich absetzte, wenn auch die Gäste stets knapp in Führung lagen. „Allerdings hatten wir in dieser Phase auch mit vielen Pfostentreffern einfach nur Pech“, sagte Ludwig. So gingen die Gastgeberinnen dann auch mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Kabinen.

Nach der Pause ging es spannend weiter. Wer glaubte, dass sich Hoof/Sand/Wolfhagen aufgrund des ständigen Rückstands entmutigen lassen würde, sah sich getäuscht. Denn knapp zehn Minuten vor Spielende gelang es den Gastgeberinnen zum 19:19 (52.) auszugleichen. Dann jedoch waren es die Gäste, die offensichtlich das stärkere Nervenkostüm hatten. Die HSG indes agierte in der Schlussphase unkonzentriert, scheiterte entweder an der gegnerischen Torhüterin Laura Stövesand oder erlaubte sich zu viele technische Fehler.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen: Sawyer, Garder - Lubach 6, Happe 5/2, Willer 4, von Dalwig 3, Bittdorf 3, Eichhofer, Chmurski, Ritter, Bänfer, Immelnkämper, Frankfurth. (zms)

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