Laub, Schmidpeter und Cameron sollen zu den Playoffs wieder fit sein

Huskies-Trio fällt für Hauptrunde aus

Großaufnahme: Marc Schmidpeter.
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Im Porträt: Marc Schmidpeter.

Sie sind in Sachen Verletzungen bislang glimpflich durch diese besondere Eishockeysaison gekommen. Doch 13 Spieltage vor dem Ende der DEL2-Hauptrunde steht fest: Die Kassel Huskies erwischt es nun umso heftiger – nämlich gleich dreifach.

Was sich angedeutet hatte, steht seit gestern Mittag fest: Der Tabellenführer wird die noch ausstehenden Partien der Hauptrunde, die mit dem Derby am Freitag in Bad Nauheim beginnen, ohne drei offensive Stammkräfte bestreiten müssen.

Mit Lukas Laub, Brett Cameron und Marc Schmidpeter fällt ein Sturm-Trio bis zum Ende der regulären Spielzeit aus. Über die genauen Verletzungen schweigen sich die Huskies wie gewohnt aus. Zu den Diagnosen gibt es lediglich die Auskunft „Unterkörperverletzung“.

„Das sind drei wichtige Spieler für uns. Sie zu verlieren, schmerzt“, sagt Huskies-Trainer Tim Kehler. Aber anders als Nathan Burns, der mit einem Kreuzbandriss definitiv nicht mehr in dieser Spielzeit zurückkehren wird, besteht bei Laub, Cameron und Schmidpeter Hoffnung. „Wir rechnen damit, dass sie rechtzeitig zu den Playoffs wieder gesund sein werden“, ergänzt Kehler. „Immerhin haben wir uns seit Saisonbeginn eine sehr gute Position mit Blick auf die Playoffs erarbeitet.“ Das hilft nun auch, dezimiert durch die nächsten Wochen zu kommen.

Zur Erinnerung: Mit elf Zählern Vorsprung und einem Spiel weniger als Verfolger Bietigheim stehen die Huskies trotz der beiden Niederlagen zuletzt in Kaufbeuren am Samstag und im Topspiel am Montag zuhause gegen Bietigheim souverän an der Spitze.

Allerdings hatten die beiden Niederlagen eben nicht nur Punktverluste zur Folge, sondern auch zwei Verletzungen: Laub hatte sich im Allgäu verletzt, Schmidpeter war nach dem ersten Drittel gegen die Steelers ausgeschieden. Cameron musste bereits das Ende des Derbys gegen Frankfurt am Donnerstag von der Tribüne aus verfolgen. Sie werden nun bei den Huskies-Ärzten von der Orthopädischen Praxisklinik Baunatal sowie den Physiotherapeuten von Physio-Fit Kassel betreut.

Mit Laub verlieren die Huskies ihren schnellsten Spieler. Der Flügelflitzer war gesetzt an der Seite von Ryan Olsen und Phil Cornet, belegt mit 36 Punkten (zwölf Tore, 24 Vorlagen) aus 37 Spielen aktuell Rang drei der teaminternen Scorerliste. Lange hatte Corey Trivino als Center im ersten Sturm die Pucks verteilt – auch er fehlt derzeit noch. „Wir schauen von Tag zu Tag“, sagt Kehler. Eine baldige Rückkehr zeichnet sich aber ab.

Der Kanadier Cameron absolvierte von 39 Saisonspielen 28 (elf Tore, zwölf Vorlagen) und muss nun bereits zum zweiten Mal in dieser Saison eine längere Auszeit hinnehmen. Gleiches gilt für Marc Schmidpeter, der 26 Einsätze absolviert hat (drei Tore, drei Vorlagen) und der zu Saisonbeginn bereits mehrere Wochen ausgefallen war.

Immerhin: Die Kasseler haben vorgesorgt, um auch weiterhin möglichst vier Sturmreihen aufs Eis schicken zu können. Am Montag halfen die Kasseler Jungs Tim Lucca Krüger und Lasse Bödefeld von Oberliga-Kooperationspartner Herford erstmals aus.

„Ich bin glücklich, dass sie da waren. Sie haben ihre Sache wirklich gut gemacht“, sagt Kehler. Gespräche mit den Ice Dragons laufen. Gut möglich, dass das Duo auch am Freitag in Nauheim und gegen Weißwasser am Sonntag auf dem Eis stehen.

(Von Michaela Streuff)

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