Hajduk siegt 14:3, Lohfelden 15:0 – Vellmar gehen Spieler aus

Tore am Fließband und ein Abbruch

Alessandro Schmidt (links) vom GSV Eintracht Baunatal versucht mit letztem Einsatz vor seinem Goddelsheimer Gegenspieler Nils Grosche an den Ball zu kommen.
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Noch kein Spiel verloren: Alessandro Schütz von Eintracht Baunatal (links), hier gegen Goddelsheims Nils Grosche

Tore am Fließband, ein durchdachter Spielabbruch, Mannschaften die noch kein Spiel verloren haben und Kartenspiele in Dörnberg: Das sind die Auffälligkeiten des Fußball-Wochenendes.

Die Schützenfeste

17 Treffer fielen im Spiel der Kreisliga B1 zwischen NK Hajduk und der Reserve des FSV Kassel. Die Begegnung endete schließlich 14:3 (8:1) für die Gastgeber. Hajduk belegt in der Liga den dritten Platz, während der FSV auf Rang zehn verweilt. 15-mal durfte der FSC Lohfelden jubeln, der seine Begegnung gegen die SG Dennhausen/Dörnhagen in der Kreisliga A1 mit 15:0 (5:0) gewann. Berat Miftari war dabei dreifacher Torschütze. Ebenfalls 15 Tore fielen in der Partie zwischen der Spvgg Olympia III und der Reserve des Tuspo Waldau in der B-Liga 3, die die Gäste mit 9:6 (4:4) gewannen. Zu guter Letzt trennten sich in der Kreisoberliga der FC Bosporus und die TSG Wilhelmshöhe 5:5 – mit zehn Toren sicher das ungewöhnlichste Ergebnis.

Die Bedauernswerten

In der Begegnung der Kreisliga B2 zwischen Nordshausen II und Eintracht Vellmar II erzielte der Nordshäuser Sergej Gisbrecht gerade den Treffer zum 8:1 für sein Team, als kurz danach ein Gäste-Akteur verletzt den Platz verlassen musste. Daraufhin brach der Schiedsrichter die Partie ab, weil Vellmar, das ohnehin nur mit acht Akteuren angetreten war, dann nur noch sieben Spieler auf dem Feld gehabt hätte. Damit war eine Weiterführung der Partie nicht möglich. Nach bereits einer Absage in dieser Spielzeit wollte die Eintracht auch in Unterzahl einen erneuten Punktabzug verhindern. Ein dreimaliges Nichtantreten würde automatisch den Ausschluss bedeuten.

Die Beständigen

Nun hat es auch die letzte verlustpunktfreie Mannschaft erwischt: Den SSV 51 Kassel. Das Team unterlag im Derby der B-Liga 3 auf der Buchenau-Kampfbahn der Reserve des Kasseler SV mit 0:1 (0:0). Nun gibt es nur noch fünf heimische Mannschaften, die bisher noch keine Begegnung verloren haben: In der Verbandsliga der CSC 03, in der Gruppenliga 1 Eintracht Baunatal, in der Kreisoberliga Kassel der Tuspo Rengershausen und der AFC sowie in der Kreisoberliga Hofgeismar/Wolfhagen die SG Schauenburg.

Die Kartenspiele

Für Verbandsligist FSV Dörnberg lief in der Partie gegen den FC Eichenzell alles nach Plan, bis in einer ohnehin emotional geführten Begegnung die Kartenspiele des Schiedsrichters für Emotionen sorgten. Zunächst sah Eichenzells Kubilay Kücükler Rot, weil er seinen Gegenspieler ins Gesicht geschlagen hatte. Auch der Dörnberger Kevin Richter musste nach einem Schubser vom Feld. Ganz zum Schluss erwischte es Eichenzells wichtigsten Spieler: Patrick Brosche musste nach grobem Foulspiel in der 90. Minute vom Feld. „Es waren sicher nicht alle Karten nötig“, zeigte sich FSV-Coach Matthias Weise nicht ganz zufrieden. Den CSC 03 wird’s freuen, denn die Rothosen gastieren am nächsten Spieltag in Eichenzell.

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