Dreiteilige Cup-Wertung beim Kasseler Marathon geplant – Anmeldung ab 1. Juli möglich

Im September läuft es beim Marathon nochmal virtuell

Das Starterfeld der Marathonläufer im Jahr 2019.
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Das Starterfeld der Marathonläufer im Jahr 2019.

Die Entscheidung ist gefallen. Auch in diesem Jahr wird der EAM Kassel Marathon als virtuelle Veranstaltung ausgetragen. Anders als im vergangenen Jahr soll es allerdings mehr als nur einen virtuellen Wettkampf am Veranstaltungswochenende (17. bis 19. September) geben.

„Nach guten Erfahrungen mit einem Laufcup, den wir mit dem Laufteam Kassel auf die Beine gestellt haben, wollen wir in diesem Jahr den Kasseler Marathon als virtuelle und weltweite Cup-Serie anbieten“, sagt am Montag Veranstaltungschef Winfried Aufenanger.

So können vom 9. bis 11. Juli 10 Kilometer gelaufen werden. Vom 6. bis 8. August sind dann 15 Kilometer fällig. Am eigentlichen Veranstaltungswochenende vom 17. bis 19. September stehen 5 und 10 Kilometer sowie Halbmarathon und Marathon zur Auswahl. Es gibt eine Gesamtwertung. Die Anmeldemöglichkeit auf der Marathon-Homepage soll bis zum 1. Juli freigeschaltet werden, die Teilnahmegebühr beträgt 9,90 Euro.

„Wir haben bisher um die 500 Anmeldungen. Diese Teilnehmer können ihre bisher geleisteten Mehrkosten von uns erstattet bekommen“, sagt Aufenanger.

Wer darauf verzichtet, würde nicht nur die Veranstaltung unterstützen. „Wir werden auch weiterhin gemeinnützige Zwecke wie „Herzstück Familie“ als Charity-Partner an Bord behalten“, verspricht Aufenanger.

Und auch die EAM will sich auf der Zielgeraden ihres Titelsponsorings – der Vertrag endet Ende des Jahres – noch einmal voll engagieren. „Wir werden wie bereits früher zwei Euro pro Teilnehmer an die Aktion Herzstück überweisen“, versicherte EAM-Kommunikationschef René Schneider.

Für Winfried Aufenanger und seinen Sohn Michael steht aktuell die Suche nach einem neuen Titelsponsor oder mehreren Hauptsponsoren im Vordergrund, um die Veranstaltung im Jahr 2022 wieder wie gewohnt stattfinden zu lassen. „Dieser Prozess wird sicher noch etwas Zeit in Anspruch nehmen“, sagt Aufenanger, der auf neue Impulse innerhalb der „Marathon-Familie“ setzt.

Dass dieses Jahr noch einmal alles virtuell laufen muss, ist trotz fallender Inzidenzwerte auch einem logistischen Problem geschuldet, weil die Auepark-Großsporthalle noch bis Oktober als Impfzentrum dienen soll. Der Standort für die Marathon-Expo und die Startunterlagenausgabe fällt damit weg und müsste anders realisiert werden.

Für den Marathon-Cup 2021 hoffe man auf mehr als die 3000 Teilnehmer des vergangenen Jahres. Schulen und Kinder sind aufgerufen, sich für die 5-Kilometer-Strecke als Ersatz für den Mini-Marathon anzumelden.

Auch um weitere Anreize zu schaffen, haben sich die Organisatoren inzwischen mit Jan Braun, dem Marketingleiter des Paderborner Osterlaufes vernetzt. „Wir etablieren für den Cup ein neues Punkte- und Meldesystem um etwas mehr Vergleichbarkeit und Spannung zu erzeugen“, verspricht Braun. (Martin Scholz)

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