Sandershausen empfängt CSC 03 – Hertingshausen hat Eintracht zu Gast

In der Fußball-Verbandsliga und -Gruppenliga stehen zwei Derbys stehen im Fokus

Sie waren schon im letzten Jahr dabei: Maximilian Werner (CSC, links) enteilt Thomas Stern (TSG).
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Sie waren schon im letzten Jahr dabei: Maximilian Werner (CSC, links) enteilt Thomas Stern (TSG).

Im heimischen Fußball geht es Schlag auf Schlag. Bereits heute steht der nächste Spieltag an – und der bringt zwei interessante Derbys in der Verbands- und Gruppenliga.

Verbandsliga

TSG Sandershausen – CSC 03 Kassel (19 Uhr, Heiligenröderstraße). Als sicherer Aspirant für das Tabellenmittelfeld gestartet, stehen die Gastgeber um Trainer Bernd Hüter nach vier Spieltagen mit leeren Händen da. Und nicht nur das: Sie zieren mit null Punkten und einem Tor das Tabellenende. Gegen Bad Soden trat das Team erst gar nicht an. Und damit wird das Problem der Niestetaler deutlich: Neun Spieler fehlen derzeit vor allem verletzungsbedingt, was sich auch heute gegen die Rothosen nicht ändern wird. „Was soll ich jammern? Es spielt, wer da ist, vielleicht gelingt uns ja mal eine richtige Überraschung“, hofft Hüter auf ein Wunder.

Anders die Situation beim hochgehandelten Nachbarn: Abgesehen von der Pleite gegen Eichenzell ist der CSC im Soll. Der Last-Minute-Erfolg im Derby gegen Vellmar sollte zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. Gegen Vellmar hat sich bei den Rothosen einer zum Torjäger entwickelt: Abwehrspieler Mario Wolf. Vor der Saison war er vom KSV Baunatal nach Kassel gewechselt – er erzielte nicht nur beide Tore zum 2:1-Erfolg gegen den OSC, sondern führt mit drei Treffern die interne Torschützenliste an. „Wir haben gegen Vellmar den Grundstein gelegt, nun gilt es nachzulegen“, sagt Trainer Lothar Alexi.

Gruppenliga 1

TSV Hertingshausen – Eintracht Baunatal (19 Uhr, Werraweg). Mit dem neuen Trainer Tobias Fehr sind die Hertingshäuser stark in die Spielzeit gestartet. Denn wer gewinnt schon mit 3:2 beim Tabellenzweiten TSV Mengsberg? Mit sieben Punkten aus vier Partien rangiert das Team auf Rang sieben. Es läuft beim TSV, der am Wochenende spielfrei hatte und den kommenden Gegner Baunatal beobachtete. „Wir gehen als krasser Außenseiter in die Begegnung, werden dem Gegner allerdings nichts schenken“, gibt der junge Coach seinem Team die Marschroute vor.

Noch besser gelang den Gästen der Start in die Saison. Nach fünf Spielen steht das Team von Trainer Friedhelm Janusch mit vier Siegen und einem Remis dort, wo es auch am Ende der Spielzeit stehen will – an der Tabellenspitze. Zuletzt spielte die Eintracht 0:0 gegen Schwalmstadt und gewann gegen Mitkonkurrent Wabern deutlich mit 4:1. „Wir haben beim Sieg gegen Wabern eine ganz starke Mannschaftsleistung gezeigt“, sagt Eintracht-Trainer Friedhelm Janusch, der heute Abend mit Hertingshausen einen ganz starken Gegner erwartet: „Derbys haben ihre eigenen Gesetze.“ (Horst Schmidt)

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