Samstag ab 16 Uhr

Jetzt geht’s um den Fußball-Kreispokal: OSC Vellmar empfängt KSV Baunatal

Neu beim OSC: Vellmars Nico Möller trifft auf seinen Ex-Klub.
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Neu beim OSC: Vellmars Nico Möller trifft auf seinen Ex-Klub.

Kassel – Ein attraktives Endspiel steht im Fußball-Kreispokal der Saison 2020/21 an, wenn der OSC Vellmar den KSV Baunatal empfängt. Im Duell des Verbandsligisten gegen den Hessenligisten geht es am Samstag (16 Uhr, Stadion am Schwimmbad) aber nicht nur um den Titel, sondern auch um die Qualifikation für den Hessenpokal.

OSC Vellmar

Die Form: Der OSC wirkte zuletzt bereits gut eingespielt. Die Siege im Pokal gegen Sandershausen und Türkgücü waren ein Achtungszeichen. Zudem fiel ein 5:1-Erfolg gegen den KSV Hessen II auf. „Wir sind gut drauf, und wer in der Verbandsliga oben mitspielen will, muss einen Hessenligisten auch mal schlagen können. Schließlich stehen wir nicht umsonst im Finale des Pokalwettbewerbs“, sagt Co-Trainer Roland Borrman, der auch morgen seinen Chef Jörg Müller vertritt, der im Urlaub ist.

Der Ehemaligen-Faktor: Neu in Vellmar ist Mittelfeldspieler Nico Möller, der zuletzt vier Jahre für Baunatal spielte. Auch Egli Milloshaj und Maximilian Werner trugen schon das Trikot des KSV. „Ich bin nach Vellmar gekommen, weil ich weiß, dass der Klub gut geführt wird. Das Umfeld stimmt und wir haben ein gemeinsames Ziel, kurz über lang in der Hessenliga zu spielen“, sagt Möller.

Der Weg ins Finale: Die Vellmarer gewannen im Pokal in Ihringshausen (8:0), in Bergshausen (3:0 kampflos), bei Türkgücü (3:0) und gegen die TSG Sandershausen (2:0).

Das Personal: Oliver Scherer und Tolga Yantut fehlen verletzt, Eyüp-Emre Akman ist im Urlaub. Luca Trump kehrt dagegen zurück.

Einstimmung auf das Finale: Die Baunataler Jonas Labonte (links) und Nicolai Lorenzoni klatschen sich ab.

KSV Baunatal

Die Form: Es ist auffällig: In den sieben Spielen in der Vorbereitung kassierte der KSV erst ein Gegentor – beim 0:1 in Göttingen. Fünf Siege und ein Remis stehen zudem in der Bilanz. „In der Defensive passt es schon ganz gut, an der Offensive müssen wir in den nächsten zwei Wochen noch ein bisschen feilen. Aber das ist normal“, sagt Co-Trainer Dominik Schaumburg. Da Coach Tobias Nebe im Urlaub ist, leitet er in dieser Woche das Training. Mit dem Auftritt beim 0:0 im Testspiel beim Regionalligisten KSV Hessen am Dienstag war Schaumburg „hochzufrieden“. Und welche Bedeutung hat der Kreispokal für den Hessenligisten? „Wenn man am Pokal teilnimmt, will man ihn natürlich auch gewinnen“, sagt Schaumburg.

Der Ehemaligen-Faktor: Die Liste der Baunataler Spieler mit Vellmarer Vergangenheit ist lang: Maximilian Blahout, Okan Gül, Jonas Springer, Mounir Boukhoutta, Niklas Künzel, Dino Kardovic und Moritz Meuser spielten einst beim OSC.

Der Weg ins Finale: Nach einem überraschend knappen 2:1-Sieg in der ersten Runde bei Anadoluspor Baunatal gab es ein 6:0 beim AFC Kassel und ein 2:1 im Achtelfinale beim CSC 03. Mit zwei 1:0-Siegen in Heiligenrode und Rengershausen machte der KSV den Finaleinzug perfekt.

Das Personal: „Es sieht ein bisschen besser aus“, sagt Schaumburg zur personellen Lage. Max Wilhelm (Prellung am Fuß), Malte Bandowski (Schulter), Künzel (Innenbandanriss) und Leon Recker (Verdacht auf Muskelfaserriss) fallen aber aus. Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen der angeschlagenen Sebastian Schmeer und Felix Schäfer. (Horst Schmidt und Manuel Kopp)

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