Verbandsliga: KSV II, Rothwesten und Eintracht Baunatal kämpfen gegen den Abstieg

Jetzt geht’s um die Wurst

Auf ihn hofft der TSV Rothwesten: Igor Losic.

Kassel. Es geht spannend zu im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga. Auch wenn noch immer nicht feststeht, wie viele Teams absteigen werden. Der KSV Hessen II, Eintracht Baunatal und der TSV Rothwesten befinden sich in der prekären Situation, ihre Spiele gewinnen zu müssen, um den Abstiegsrängen zu entgehen.

KSV HESSEN KASSEL II

Die Junglöwen um Trainer Thorsten Hirdes belegen derzeit Rang zwölf und treten am Sonntag ab 15 Uhr beim TSV Lehnerz II auf dem Sportplatz an der Richard-Müller-Straße an. Ein Befreiungsschlag gelang der Mannschaft mit dem 5:0-Derbysieg gegen Eintracht Baunatal.

Die Partie der Hinrunde gewann die Regionalliga-Reserve mit 3:0, weshalb der Coach optimistisch die letzte weite Reise mit seinem Team antritt. „Die Aufgabe in Lehnerz wird kein Zuckerschlecken, und doch macht die zuletzt gezeigte Leistung des Teams Mut. Wir müssen jetzt einfach nachlegen“, gibt der Coach zu Protokoll. Personell kann Hirdes trotz des Fehlens von Rene Ochs und Jens Wörner wohl aus dem Vollen schöpfen. Unterstützung ist sowohl aus der Regionalligaelf als auch von der U 19 sicher.

EINTRACHT BAUNATAL

Den wohl dicksten Brocken aller drei Teams erwarten die Großenritter bereits heute um 19 Uhr auf der Langenbergkampfbahn mit dem Vierten SV Weidenhausen. „Die offensivstarken Gäste um die Gonnermann-Brüder sind immer ein unbequemer Gegner und kaum auszurechnen“, hält Co-Trainer Thomas Kraus viel Gegner. Und sagt weiter: „Nach der deutlichen Niederlage bei Hessen Kassel sind wir natürlich in Zugzwang und können uns zu Hause keine weitere Pleite leisten, vor allem wenn wir auf das Restprogramm schauen.“ Die Hinrundenpartie verloren die Großenritter mit 0:3 (0:2). Personell ist die Eintracht ziemlich gebeutelt. Lediglich Jamie Lee Scott und Jan Kraus können wieder mitwirken.

TSV ROTHWESTEN

Nach der höchsten Niederlage (0:8 in Sand) seit der Liga-Zughörigkeit im Gepäck erwartet der TSV Rothwesten den mitgefährdeten Aufsteiger RSV Petersberg (Sonntag, 15 Uhr, Bergstadion). „Es war nicht nötig, mein Team nach der Klatsche wieder aufzurichten, denn mehr als 14 Spieler stehen derzeit nicht zur Verfügung. Und die müssen Sonntag wieder ran“, sagt Trainer Gerhard Siewert zum Gemütszustand der Seinen.

Für den Coach beginnt jetzt quasi die Relegation: „Jeder Sieg ist überlebenswichtig. Vor allem gegen Petersberg haben wir nach der Hinrundenpleite noch etwas gut zu machen.“ Nicht mehr zur Verfügung stehen Markus Reuter und Cedric Dziabas. Dafür hoffen die Fuldataler auf den Einsatz der zuletzt angeschlagenen Igor Losic und Robert Omazic.

Von Horst Schmidt

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