Kasseler starten als Tabellenvierter

EJ Kassel 89ers: Fragen und Antworten zum Team und zu den Playoffs

Erneutes Duell: Nils Feustel (rechts, hier gegen Thomas Heinecke) und die EJ Kassel 89ers treffen abermals auf die Löwen Frankfurt. Archivfoto: Fischer

Kassel. Die EJ Kassel 89ers haben die Hauptrunde in der Eishockey-Hessenliga am vergangenen Wochenende abgeschlossen. Bereits am Sonntag starten die Playoffs. 

Sonntag wird es ernst: Dann beginnen für die Mannschaft von Trainer Matthias Kolodziejczak die Playoffs mit einem Auswärtsspiel bei den Eifel Mosel Bären in Bitburg. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Team und den Playoffs.

Wer sind eigentlich die 89ers?

Das Reserve-Team der Kassel Huskies, das organisatorisch der Eishockeyjugend Kassel (EJK) zugeordnet ist, hat sich im Jahr 2015 in Anlehnung an die legendäre Kasseler Eishockeymannschaft aus der Saison 1989/90 so benannt. Der Name „1b“ war damit passé. Die ursprünglichen 89ers (englisch ausgesprochen: eightyniners) schafften unter dem damaligen Trainer Peter Roedger den Aufstieg in die Zweite Liga. Kapitän war in dieser Zeit übrigens Matthias „Kollo“ Kolodziejczak, der die heutigen 89ers trainiert. Als Co-Kapitäne standen ihm damals Herbert Heinrich und Shane Tarves zur Seite.

Bekannt wurde die „Reserve“ der Huskies in der Saison 2010/2011, als sie nach dem Konkurs der Profi-Mannschaft in der Hessenliga für Furore sorgte und unter Trainer Milan Mokros die Meisterschaft einfuhr. Zwei weitere Titel folgten: Als aktueller Hessenmeister starten die 89ers nun in die Playoffs. Kapitän ist Paul Sinizin, die Mannschaft vom Alter bunt gemischt. Von der „alten Garde“ stehen Sascha Schardt, Stephane Robitaille und Manuel Six im Kader.

Wie lautet die Bilanz nach der Hauptrunde?

Kassel hat die Hauptrunde als Vierter abgeschlossen – punkgleich mit den drittplatzierten Löwen Frankfurt und hinter den Eifel Mosel Bären Bitburg und den Darmstadt Dukes. „Die Hessenliga ist so ausgeglichen wie noch nie zuvor“, sagt Kolodziejczak. „Jeder kann jeden schlagen. Jedes Spiel war eine echte Herausforderung.“

Wie laufen jetzt die Playoffs ab?

Die vier genannten Teams treten nun in einer Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel gegeneinander an, um den Hessenmeister zu ermitteln. In der Hauptrunde hat Kassel gegen jedes Team einmal gewonnen und einmal verloren.

„Es wird also spannend“, ist sich Kolodziejczak sicher. Für Kassel beginnen die Playoffs mit drei Auswärtsspielen: am Sonntag treten die 89ers um 19 Uhr in Bitburg an. Am 18. Februar steht die Partie in Darmstadt auf dem Spielplan, am 24. Februar fahren die Nordhessen nach Frankfurt. Die Heimspiele sind für den 25. Februar sowie den 11. und 25. März angesetzt.

„Das war organisatorisch nicht anders möglich, weil auch unsere Jugendteams alle noch im Einsatz und die Eiszeiten knapp sind.“ So wird der Hessenliga-Meister erst kurz vor Ostern feststehen.

Was haben sich die 89ers vorgenommen?

„Wir müssen auf jeden Fall auswärts punkten und mindestens zwei von drei Spielen gewinnen“, fordert Kolodziejczak. „Dann haben wir für die Heimspiele eine gute Ausgangsposition und alles ist möglich.“

Die 89ers haben einen breiten Kader und sind in allen Mannschaftsteilen gut aufgestellt. „Vorausgesetzt, wir bleiben von Verletzungen verschont und die Jungs können es trotz Beruf und Studium möglich machen, bei allen Spielen dabei zu sein“, sagt Kolodziejczak. „Dann gehe ich zuversichtlich in die Playoffs.“

Wie läuft die Vorbereitung ab?

Zusätzlich zu ihrer regulären Trainingszeit am Dienstagabend versuchen die 89ers nun, weitere Eiszeiten zu bekommen, um sich gezielt auf die Playoffs vorbereiten zu können. „Wichtig ist, dass wir fit in die Spiele gehen“, sagt Kolodziejczak. Die Stimmung im Team sei gut, alle Spieler heiß auf die Playoffs.

Von Carina Wagener

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