Hessenliga bis Kreisoberliga: Entscheidende Wochen im Auf- und Abstiegskampf stehen bevor

Jetzt wird es ernst in den Ligen

Kampf um den Klassenerhalt: Auf Marvin Pfeffer (BC Sport, Mitte) sowie die Baunataler Sefa Cetinkaya ( rechts) und Antonio Bravo Sanchez (Hintergrund) warten noch wichtige Spiele in dieser Saison. Foto: Fischer, Archivfotos: privat/nh

Kassel. Nur noch wenige Wochen bleiben, bis die Fußballsaison endet. Manche Entscheidungen um Auf- oder Abstieg sind bereits gefallen, weitere reifen heran. Hier ein Überblick zur Lage der Klubs und zu den Modalitäten.

? Wie sind Auf- und Abstieg geregelt?

!Je vier Mannschaften steigen aus Hessen- und Verbandsliga ab. In den Gruppenligen sind es je drei Teams, in der Kreisoberliga nur zwei. Der Drittletzte dort muss in die Relegation.

Die jeweiligen Meister steigen auf. Die Vizemeister erhalten über die Aufstiegsrelegation (ab 3. Juni) eine weitere Chance. Dabei spielen die Zweiten der Kasseler Gruppenligen und der Fuldaer Vertreter einen weiteren Aufsteiger aus. Setzt sich der Vertreter der Verbandsliga Nord in der Relegation um einen Hessenligaplatz durch, gehen sogar zwei Gruppenligisten nach oben. Die Vizemeister der fünf regionalen Kreisoberligen bestreiten eine Aufstiegsrunde und spielen jeder einmal gegen jeden. Der Sieger steigt ebenfalls auf.

? Gibt es Teams, die den Titel schon sicher haben?

!Borussia Fulda ist in der Verbandsliga der Titel ebenso nicht mehr zu nehmen wie dem TSV Korbach in der Gruppenliga (Gruppe 1), der ein Jahr nach dem Abstieg sofort wieder in die Verbandsliga zurückkehrt.

? Wer kämpft noch um seine Aufstiegschance?

!Erster Anwärter auf den Relegationsplatz ist in der Verbandsliga der Hünfelder SV. In der Gruppenliga, Gruppe 2, hoffen noch vier Mannschaften auf die beiden Spitzenplätze. Neben der SG Schauenburg (56 Punkte) hat der FC Bosporus (53) die besten Aussichten vor Eintracht Baunatal (49) und der TSG Sandershausen (48).

Das Rennen in der Kreisoberliga scheinen der CSC 03 Kassel (64) und der TSV Heiligenrode (61) unter sich auszumachen. Abgeschlagen scheint der SV Kaufungen (55).

? Welche Klubs stehen als Absteiger fest?

!Keine Chance mehr auf den Klassenerhalt hat der OSC Vellmar II in der Verbandsliga. In der Gruppenliga, Gruppe 2, muss Aufsteiger FC Großalmerode wieder zurück in die Kreisoberliga.

? Welche Klubs bangen noch um den Klassenerhalt?

!Eng wird es in der Verbandsliga für Dörnberg (21), Mengsberg (24) und den BC Sport (24). Auch der KSV Baunatal II (27), Willingen (32) und Bad Hersfeld (33) sind nicht aus dem Schneider. In der Gruppenliga, Gruppe 2, haben der FSV Kassel (22) und Balhorn (24) die schlechtesten Karten. Wichmannshausen (27), Vollmarshausen (29), Wattenbach (31) und der VfL Kassel (32) können sich aber noch nicht zurücklehnen. Kreisoberligist NK Hajduk (3) kann sicherlich für die Kreisliga A planen. Den zweiten Direktabsteiger machen Anadolu Spor (8) und Bettenhausen (12) unter sich aus. Die SVH Kassel (22) dürfte gerettet sein.

Von Horst Schmidt und Wolfgang Bauscher

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