Jugendcup: Große Freude bei Gastgeber Ahnatal auf das Vorrundenturnier

Zehn wollen ins Finale: Die JSG Oberzwehren/Süsterfeld hat für das Turnier hohe Ziele. Foto: Seidenfaden

Kassel. Die Aufregung bei den F-Jugend-Fußballern der JSG Oberzwehren/Süsterfeld steigt in den letzten Tagen vermehrt an. Die JSG ist nicht nur Gastgeber beim HNA-EAM-Cup, sondern hat sich auch hohe Ziele gesetzt. Dabei sein ist in diesem Falle nicht alles für die Spielgemeinschaft.

Im Vorjahr war im Stadtentscheid erst im Finale gegen den TSV Wolfsanger Endstation. Kein Wunder also, dass auch in diesem Jahr die Ziele hoch gesteckt sind. „Wir wollen wieder mindestens bis ins Endspiel kommen. Alles, was danach kommt, ist dann die Zugabe. Allerdings steht der Spaß auch bei uns im Vordergrund“, sagt Trainer Andreas Steinhaus, der die F-Jugend seit zwei Jahren betreut.

Und der Trainer ist überzeugt, dass sein Team den Ansprüchen auch gerecht werden kann. „Die Jungs können richtig gut Fußball spielen“, findet Steinhaus. So blieben die Oberzwehrener in der kompletten Liga-Vorrunde im vergangenen Jahr ungeschlagen. Zum Start in die Rückrunde siegte Oberzwehren beim TSV Vellmar am vergangenen Wochenende 7:2. Und ein weiterer Vorteil mache seine Mannschaft aus. „Die Kinder spielen seit mittlerweile drei Jahren zusammen und sind richtig gut eingespielt“, erklärt Steinhaus.

Dass Oberzwehren Gastgeber des HNA-EAM-Cups geworden ist, ist allerdings eher dem Zufall zu verdanken. „Wir haben uns einfach mal blind beworben, weil wir den Cup bislang noch nicht ausgerichtet hatten“, erinnert sich Steinhaus. Allerdings habe man nicht wirklich damit gerechnet, dass man ausgewählt werde und sei doch überrascht gewesen.

Beim Turnier wird Andreas Steinhaus allerdings nicht auf seinen kompletten 18-Mann-Kader zurückgreifen können. „Wir wollen jahrgangsbezogen spielen und treten daher mit unserer F1-Jugend aus dem 2006er-Jahrgang an“, erklärt der Oberzwehrener Trainer.

Dass er überhaupt so viele Spieler hat, ist der Fusion mit der JSG Süsterfeld im vergangenen Jahr zu verdanken. „Bevor beide keine Jugendmannschaften mehr haben, wollten wir den Zusammenschluss. Schließlich haben beide Verein etwas davon“, erklärt Steinhaus. Und das Konzept geht auch voll auf: „Wir haben mittlerweile sehr viele Jugendteams und eine Frauenmannschaft.“

• Anreise zum Sportplatz: Aufgrund des Tags der Erde bitten die Veranstalter, wie folgt anzufahren: Über die Autobahn 49 (Ausfahrt Baunatal-Nord), die L3311 und die L3219 zur Waldmannstraße und dann in die Kronenackerstraße zum Sportplatz am Heisebach.

Von Max Seidenfaden

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