Hessenliga der C-Junioren

Jugendfußball: KSV Hessen und Offenbach im Fernduell um den Titel

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Nicht zu stoppen: Kassels Till Hausotter (rotes Trikot, hier gegen Baunatals Luis Flörke) erzielte in dieser Hessenliga-Saison bereits 31 Tore.

Kassel – Spannender geht es nicht. Der Titelkampf in der Hessenliga der C-Jugendfußballer wird am letzten Spieltag entschieden. Am Samstag ab 15 Uhr tritt der Tabellenzweite KSV Hessen Kassel (62 Punkte) im Fernduell mit dem Spitzenreiter Kickers Offenbach (64) an. Während die Junglöwen bei der SG Rosenhöhe Offenbach spielen, hat der Tabellenführer ein Heimspiel gegen SV Blaub-Gelb Frankfurt. Die Vorschau in Zahlen.

2 Titel kann der KSV in dieser Saison noch gewinnen. Neben der Meisterschaft, die am Samstag entschieden wird, stehen die Kasseler noch im Kreispokalfinale. Das findet am 30. Mai statt – Gegner ist der Klassenkamerad KSV Baunatal.

5 Kilometer liegen gerade einmal zwischen dem Sportplatz „Auf der Rosenhöhe“, wo der KSV am Samstag antritt, und dem Sana-Sportpark, wo der OFC zur selben Zeit spielt. Das Fernduell findet innerhalb der Stadtgrenzen von Offenbach statt. Kurios. Die Smartphones werden dennoch glühen, wenn die Teams das Ergebnis vom anderen Platz verfolgen.

9 ist die Rückennummer von Till Hausotter. Der Stürmer hat für den KSV in dieser Saison bereits 31 Tore geschossen. Eine beeindruckende Ausbeute. Damit führt er die Torjägerliste mit großem Vorsprung an. Sein ärgster Verfolger – der Griesheimer Albin Latifi – hat lediglich 18 Treffer auf dem Konto.

16 Minuten benötigten die Junglöwen, um im Hinspiel gegen Rosenhöhe drei Tore zu erzielen. Nach dem 1:0 durch Till Hausotter (21.) trafen in der Schlussphase Luis Fischer (54.), Marlin Porada (63.) und noch einmal Till Hausotter (70.) zum 4:0-Endstand.

20 Siege haben sowohl der KSV Hessen als auch die Kickers in dieser Saison bisher eingefahren – und das in 25 Partien. Da die Junglöwen aber zweimal mehr verloren haben als der Spitzenreiter, hat dieser zwei Punkte Vorsprung in der Tabelle. Um noch Meister zu werden, müssen die Kasseler gewinnen, und auf eine Niederlage der Kickers hoffen. Bereits ein Unentschieden reicht dem Tabellenführer zum Titel, da er den direkten Vergleich (2:1 in Offenbach, 1:1 in Kassel) für sich entschieden hat.

86 Tore haben die Kasseler in dieser Saison bereits erzielt. Das ist ein Schnitt von 3,44 Treffer pro Partie. Besser ist nur ein Team. Welches? Na klar, die Offenbacher. Die Kickers haben ein Tor mehr erzielt. Es ist halt ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

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