Intensives Training hat sich gelohnt

Kasseler Gymnastinnen räumen bei Hessischer Meisterschaft ab

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Strahlende Gesichter: Die Kasseler Gymnastinnen (von links) Katharina Pfeifer, Vanessa Müller, Leonie Freimann, Eleonora Skornjak und Emili Freimann.

Neu-Isenburg. Die Kasseler Gymnastinnen haben von der Hessischen Meisterschaft sechs Gold-, eine Silber- und drei Bronzemedaillen mit nach Hause gebracht. 

Besser als bei den vor zwei Wochen zuvor ausgetragenen Gaumeisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik (RSG) präsentierten sich die Gymnastinnen von der TSG 1887 Kassel-Niederzwehren bei den Hessischen Meisterschaften in Neu-Isenburg. Sechs Gold-, eine Silber-, drei Bronzemedaillen waren die erfreuliche Folge eines intensiven Trainings in den vergangenen Tagen.

Am meisten freuten sich die Trainerinnen Oxana Klöpfer-Welker und Rita Heiß über den Titel der 14-jährigen Eleonore Skornjak, die mit kroatischen Wurzeln erst seit zwei Jahren bei der TSG trainiert. Gegen zwei starke Gegnerinnen von der SKG Sprendlingen behauptete sie sich in der Juniorinnenwettkampfklasse am Ende klar und gewann mit fast drei Punkten Vorsprung.

Im Gerätefinale lief es am nächsten Tag nicht ganz so gut. Sie holte aber dennoch mit Reifen und Ball Bronze und belegte mit den Keulen den vierten Platz. Elenora hat sich damit für den Regio-Cup in Jena qualifiziert, der am 14. April stattfindet.

Leonie Shepelev landete in der SWK 10 Jahre auf dem zweiten Rang von 16 Startern und musste nur der starken Mika Suk-Hee Bae aus Groß-Zimmern den Vortritt lassen. Bronze gewann in der SWK 11-12 Jahre Evelyn Spilewski gegen 14 Gegnerinnen.

Nicht ganz so gut lief es an diesem Tag für Katharina Pfeifer und Emili Freimann in der Freien Wettkampfklasse. Sie beendeten ihren Dreikampf auf den Plätzen elf und zwölf.

In der Leistungsklasse SLK 10 Jahre hatte Leonie Freimann gegen die starken Kaderturnerinnen Mariana Meryem Kar (SKG Sprendlingen) und Aleksandra Victoria Nagel (TV Eschborn) keine Chance. Die beiden Gymnastinnen haben mit den professionellen Trainerinnen und den Kadermöglichkeiten des Hessischen Verbandes bessere Voraussetzungen.

Vanessa Müller blieb in der JLK 13 im Kür-Vierkampf ohne Konkurrentin, eine starke Vertreterin von der Eintracht Frankfurt hatte kurzfristig abgesagt. Deshalb holte sich Vanessa im Vierkampf und in jedem der vier Finals die Goldmedaille. (zvh)

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