KSV-Fußballer Bredow Arm in Arm mit Marco Reus

Foto mit dem Star: Tobias Bredow (links) lässt sich mit Marco Reus ablichten. Foto:  privat/nh

Kassel/Dortmund. KSV-Fußballer Tobias Bredow hat an einem Benefizspiel gegen Bundesligist Borussia Dortmund teilgenommen. Dabei traf der BVB-Fan auf seine Idole.

Noch Tage danach fehlen Tobias Bredow die Worte. Normalerweise gehört er zum Physiotherapeuten-Team des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel, außerdem spielt er in der U 23 der Löwen in der Verbandsliga. Am vergangenen Wochenende lief der 26-Jährige aber nicht auf den Sportplätzen in Eschwege, Sand oder Rothwesten auf. Nein. Bredow erlebte großes Kino, wie er sagt. Er traf in einem Benefizspiel auf die Bundesliga-Profis von Borussia Dortmund. „Das war überwältigend“, schwärmt Bredow.

Und das kam so: Der BVB-Fan beteiligte sich an einem Preisausschreiben des Kabelnetzbetreibers Unitymedia. Der ist seit anderthalb Jahren Sponsor der Borussen. Aus etwa 3000 Teilnehmern wurden 30 ausgelost und zu einem Sichtungstraining in Dortmund eingeladen. Bredow weilte da gerade in Hennef im Trainingslager der Löwen. „Für das Probetraining habe ich frei bekommen“, berichtet der Physiotherapeut. Hat sich gelohnt. Der Mittelfeldspieler überzeugte und wurde mit sieben weiteren Teilnehmern ausgewählt.

Sieben Tage später gehörte Bredow dem Team Gold an. Das bestand vornehmlich aus Athleten, die von der Deutschen Sporthilfe gefördert werden oder wurden. In Bredows Mannschaft spielten zum Beispiel der ehemalige Skispringer Sven Hannawald, Handball-Nationaltorwart Silvio Heinevetter und Beachvolleyball-Olympiasieger Jonas Reckermann. Das Kommando hatte der ehemalige Handball-Bundestrainer Heiner Brand. Bredow sagt: „Die Jungs waren sehr zugänglich. Am Abend vorher bin ich mit allen locker ins Gespräch gekommen.“

Was beim Dortmund-Fan heute noch Gänsehaut hervorruft, war natürlich die Atmosphäre im Signal-Iduna-Park. Wenn es passt, sitzt Bredow auf der Tribüne und feuert seinen BVB an. Dieses Mal stand er selbst in Fußballklamotten auf dem Rasen - vor mehr als 41.000 Zuschauern. „Ich wusste gar nicht, wo ich hingucken soll.“ Und dann waren da ja noch seine Idole. Marco Reus, Pierre-Emerick Aubameyang, Mats Hummels - alle waren sie dabei.

Eine gute halbe Stunde kam der Nordhesse zum Einsatz. 0:17 verlor das Team Gold. „Sportlich hatte das Ganze natürlich keinen Wert“, sagt Bredow. Das Erlebnis an sich sei aber unbezahlbar gewesen. Zumal die Dortmunder Spieler und Trainer Thomas Tuchel für ein Schwätzchen zu haben waren. „Ich habe versucht, einfach alles aufzusaugen“, erinnert sich Bredow. Obendrauf gab’s Fotos mit den Stars - Arm in Arm mit Reus. Und ein Trikot heimste er ebenfalls ein. Bredow sagt: „Das war ein Wahnsinns-Tag.“

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