Nach 2:6-Pleite aus dem Hinspiel

Verbandsliga: Kaufungen will die Revanche gegen Bad Soden

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Will wieder treffen: Tobias Boll (links) hier gegen Gianluca Maresca ist Kaufungens erfolgreichster Torschütze.

Kaufungen. Als letzte Fußball-Mannschaft des heimischen Verbandsliga-Quartetts bestreitet nun auch der SV Kaufungen sein erstes Pflichtspiel im Jahr 2018.

Der Aufsteiger empfängt die Mannschaft, gegen die es bis dato die höchste Saisonniederlage gab. Zu Gast ist am 23. Spieltag am Sonntag ab 15.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz Lossetalstadion die SG Bad Soden.

„Wir sind alle hoch motiviert und heiß auf das erste Spiel“, sagt Trainer Jörg Müller, der in der Wintervorbereitung mit seinen Jungs unter anderem weiter am Umschaltspiel gefeilt hat. Mit Henrik Ernst haben die Lossetaler nun für den Fall der Fälle auch einen Torwart als Back-up von Niklas Grujo auf der Bank sitzen. Der 22-Jährige kam von Kreisoberligist TSG Wellerode.

Auf Keeper Hannes Peschutter wartet hingegen erneut eine Kniespiegelung. Coach Müller rechnet nicht damit, dass dieser in der laufenden Saison noch einmal zum Einsatz kommen kann. Nach Vollmarshausen verlassen hat die Kaufunger in der Winterpause Niklas Todt.

Das 2:6 am 27. August in Bad Soden, den Gegner am Sonntag, war indes in einer Lehrgeld-Phase zu Saisonbeginn das Spiel, in dem es die höchste Saisonniederlage gab. Es war aber auch das letzte von vier sieglosen Spielen zum Auftakt. Danach blieb der SVK neunmal hintereinander ungeschlagen.

Mit Anton Römmich ist nun der 1:0-Schütze vom 27. August zum Trainer bei der Mannschaft aus dem Kinzigtal geworden. Die „Sprudelkicker“ um die Knipser Marco Di Maria (12 Tore) und Daniele Fiorentino (12) sowie Spielmacher Lukas Ehlert (8) haben nach Spitzenreiter Hünfeld die meisten Tore erzielt. Zugleich ist Bad Soden als Sechstletzter mit 22 Zählern aber auch akut abstiegsbedroht.

Vier Punkte mehr hat der aktuell Achte Kaufungen. „Wir lassen uns von unserem momentanen Tabellenplatz nicht blenden“, erklärt Jörg Müller. „Wir schauen nach unten und sind uns bewusst, dass wir jeden Punkt brauchen. Unser Ziel ist es, schnellstmöglich 40 Punkte zu sammeln.“ Gelingt es der SVK gegen Bad Soden ihren achten Saisonsieg einzufahren, bräuchten sie nur noch elf von dann noch 36 zu vergebenen Punkten. 

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