Fragen und Antworten: Hessenmeisterschaft erstmals seit 2011 auf der Anlage im Auepark

Kegler kämpfen in Kassel um Krone

Aussichtsreicher Kasseler Starter: Dirk Westmeier nimmt als Herren-Bezirksmeister teil. Archivfoto: Fischer

Kassel. Im Kasseler Kegelzentrum Auepark geht es an den beiden kommenden Wochenenden hoch her. Denn dort finden auf Scherebahnen die Hessenmeisterschaften der Sportkegler statt.

Fragen und Antworten zu den Titelkämpfen:

? Weshalb ist die Vorfreude der Teilnehmer auf diese Titelkämpfe besonders groß?

!Seit sechs Jahren, seit 2011, wurden im Auepark keine Landestitel mehr vergeben. Als es zum letzten Mal um Gold, Silber und Bronze sowie um Startplätze für die „Deutschen“ ging, gab es noch 24 Kegelbahnen. „Viele Starter haben die Anlage nach dem Umbau und der Renovierung noch nicht gesehen“, erklärt Uwe Schlitzberger von Ausrichter Kasseler Keglerverein (KKV), „ich erwarte eine gute Stimmung hier.“ Auf acht Bahnen werden die Sieger ermittelt.

? Auf wem ruhen die heimischen Hoffnungen?

!Speziell der gastgebende KKV und der KSV Baunatal haben einige Eisen im Feuer. So ist Bezirksmeister Dirk Westmeier, sonst Zweitliga-Akteur der Windstärke 10 Kassel, bei den Herren einiges zu zutrauen. In den diversen Senioren-Konkurrenzen werden Baunatals Michael Bauer sowie den KKV-Routiniers Schlitzberger, Walter Ullrich und Heinz-Georg Lichte hoch gehandelt. Bei den Damen B möchte Uta Böth (KSV) ihre Erfahrung in die Waagschale werfen.

? Wie sieht es in den Paarkampf-Disziplinen aus?

!Auch da ist einiges möglich. Schlitzberger/Manfred Pagel, Westmeier/Sebastian Klöpfel (beide KKV) sowie Bauer/Stefan Dörrbecker aus Baunatal) gehen aussichtsreich ins Rennen.

? Welches sind die ersten Höhepunkte bei dieser Veranstaltung?

!Am kommenden Samstag und Sonntag werden schon sieben Goldmedaillengewinner gekürt. Viel Spannung versprechen die Vereinswettbewerbe. Bei den Herren (Sonntag ab 9.30 Uhr) ist das KKV-Team, das sich ausnahmslos aus Windstärke-Keglern zusammensetzt, der Top-Favorit. „Wir treten allerdings nicht wie in der Bundesliga auf den Bahnen fünf bis acht an, sondern auf eins bis vier“, sagt Routinier Uwe Schlitzberger, „das ist ein kleiner Nachteil für uns.“

? Wie sieht der genaue Zeitplan aus?

!An diesem Samstag geht es um 10.30 Uhr los. Tags darauf beginnen die ersten Wettbewerbe um 9.30 Uhr. Am Samstag, 29. April, müssen die ersten Kegler ab 10.15 Uhr auf die Anlage. Weitere Startzeiten an dem langen Wochenende: Sonntag, 30. April, 9.15 Uhr; Montag, 1. Mai, 9.30 Uhr. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Von Björn Mahr

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