Marathonläuferin Melat Kejeta vom Laufteam Kassel plant für Olympia

Kejetas Stippvisite im Kasseler Auestadion

Kassels Olympia-Hoffnung im Marathon, Melat Yisak Kejeta, mit Sponsor Lars Bergmann (links) und ihrem Trainer Winfried Aufenanger im Kasseler Auestadion.
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Kassels Olympia-Hoffnung im Marathon, Melat Yisak Kejeta, mit Sponsor Lars Bergmann (links) und ihrem Trainer Winfried Aufenanger im Kasseler Auestadion

Melat Yisak Kejeta ist weiter schnell unterwegs. Und das, obwohl sie eigentlich Langstrecklerin ist. Die Marathonläuferin des Laufteams Kassels bereitet sich im Moment auf den olympischen Marathon in Tokio vor.

Gerade mal für eine Woche ist die 28-Jährige aktuell in Kassel. Kaum mehr als eine Stippvisite, bei der Besuche beim Physiotherapeuten und andere Programmpunkte anstehen. So beispielsweise Dreharbeiten mit einem ZDF-Team, das die Läuferin am Dienstag unter anderem in den Bergpark und ins Kasseler Auestadion begleitet hat. Immer an ihrer Seite: Trainer Winfried Aufenanger, der die Läuferin fast nur noch aus der Ferne betreuen kann. So war Kejeta gerade erst mehrere Wochen im kenianischen Hochland bei Iten und wird voraussichtlich in der kommenden Woche in ihr Heimatland Äthiopien reisen. Ihre Mutter will sie dort wiedersehen und sich auf einen wichtigen Leistungstest vorbereiten: einen Elite-Marathon in Istanbul, bei dem die Kasseler Olympia-Hoffnung am 4. April an den Start gehen will. Unterstützt wird Kejeta dabei vor allem von Lars Bergmann, Vorstand der Kasseler Immovation AG.

„Wir glauben an Melats Perspektive und werden sie mindestens bis zu den Olympischen Spielen in Tokio begleiten“, sagt Bergmann, der bereits im vergangenen Jahr Kejetas Trainingslager im Ausland finanziert hat und weiterhin zur Verfügung steht, um der Läuferin eine optimale Vorbereitung zu ermöglichen.

Wie diese für Kejeta nach dem Lauf in Istanbul aussieht, steht noch nicht sicher fest. Möglich werden könnte für die Langstrecklerin ein weiterer Trainingsaufenthalt in den Schweizer Alpen oder eine Rückkehr ins kenianische Hochland. (Martin Scholz)

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