Bezirksoberliga: Fuldatal/Wolfsanger und Wehlheiden gewinnen Derbys

Kempa-Tor zur Krönung

Fynn Welch

Kassel. Das Derby der Handball-Bezirksoberliga der Männer zwischen dem GSV Eintracht Baunatal II und der HSG Fuldatal/Wolfsanger entschied der Gast zu seinen Gunsten. Etwas überraschend verlor bei den Damen die hoch gehandelte SVH Kassel gegen Hofgeismar/Grebenstein mit 24:26.

Männer:

GSV Eintracht Baunatal II - HSG Fuldatal/Wolfsanger 27:32 (10:16). Das Team von HSG-Trainer Hazim Prezic ließ von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, die ersten Punkte der Saison einfahren zu wollen. Schnell setzte sich der Gast auf 14:6 ab. Nach der Pause nutzten die Großenritter individuelle Fehler der Fuldataler und verkürzten auf 13:16. Dann besann sich Fuldatal/Wolfsanger wieder auf seine Stärken und erhöhte auf 23:16. Der GSV steckte nie auf, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend reduzieren. Ein Tor nach Kempa-Trick von Fynn Welch und Tim Rösler war das i-Tüpfelchen auf einen verdienten Sieg der HSG.

Tore HSG: A. de Wit (2), J. Fischer (2), F. Heckmann (4/1), P. Helbing (8), T. Rösler (9), A. Rudolph (2), P. Scholz (1), F. Welch (4/2).

TG Wehlheiden - SV Kaufungen 39:23 (19:10). Wehlheiden gewann das erste Heimspiel der Saison souverän. Schon zum Seitenwechsel hatten die Schützlinge von Trainer Hans Schneider die Weichen eindeutig auf Sieg gestellt.

Tore TGW: Krug 7/2, Mock 3, Reinbold 3, Cezanne 2, Deis 2, Jung 3, Sandner 4, Lausch 1, Hofmann 2, Trogisch 7/1, Ringleb 4, Wölk 1/1

Frauen:

HSG Baunatal - TSG Dittershausen 23:19 (8:14). In diesem mit Spannung erwarteten Derby gehörte die erste Halbzeit den Gästen. Nach der Pause kamen die Baunataler wie ausgewechselt aus der Kabine. Der Mannschaft von HSG-Trainer Nicu Vasilca gelang praktisch alles.

SVH Kassel - Hofgeismar/Grebenstein 24:26 (14:14). Die Niederlage der Harleshäuserinnen war absolut unnötig. Trainer Daniel Schmidt erklärte anschließend: „Im Gegensatz zur Abwehr hat unser Angriff heute nicht die nötige Leistung abgerufen. Wenn man in der 50. Minute auf ein Tor herankommt und anschließend zehn Minuten kein Tor erzielt, ist es nicht möglich zu gewinnen.“ Schmidt registrierte 20 Fehlwürfe bei seinem Team.

Tore SVH: Schmalz (5), Günther (4/1), Rühl (2/1), Seyfarth (1/1), Leiß (3), Helmer (1), Vollmar (7), Haas (1).

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