Tischtennis-Pokal: Alena Lemmer scheidet mit Langstedt im Halbfinale aus

Klee sichert sich Platz zwei

Zwei Nordhessinnen trumpfen im Pokal auf: Sophia Klee (links) vom TuS Bad Driburg sicherte sich beim Final Four den zweiten Platz und gewann mit ihrem Team im Halbfinale gegen den TSV Langstedt mit Alena Lemmer (rechts). Fotos: Steinbrenner

Hannover. Beim Final-Four-Turnier um die Deutsche Pokalmeisterschaft im Tischtennis der Damen standen gleich zwei nordhessische Spielerinnen im Fokus. Sophia Klee, Talent des SC Niestetal, belegte mit dem TuS Bad Driburg den zweiten Platz. Die Baunatal-erin Alena Lemmer musste sich mit dem TSV Langstedt im Halbfinale Klees Team geschlagen geben.

Sophia Klee kennt dieses Gefühl, bei der Siegerehrung auf dem Podest stehen zu dürfen. Doch diesmal reichte es für sie nicht zur obersten Stufe. In Hannover belegte die 14-Jährige mit Bad Driburg den zweiten Platz. Die Enttäuschung nach der 1:3-Finalniederlage gegen den alten und neuen Cupgewinner TTC Berlin eastside hielt sich allerdings in Grenzen. „Wir waren der klare Außenseiter und haben alles gegeben. Ich bin zufrieden“, bilanzierte Klee.

Beim Stand von 1:1-Unentschieden hatte die deutsche Schüler- und Jugendeinzelmeisterin das Duell mit Shan Xiaona, Silbermedaillengewinnerin bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro mit der deutschen Mannschaft, mit 9:11, 1:11 und 5:11 verloren. „Trotz der klaren Niederlage habe ich ganz gut gespielt.“

Im Halbfinale wurde der TuS Bad Driburg seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich als Erstligist gegen den TSV 1909 Langstadt aus dem Bundesliga-Unterhaus mit 3:0 durch. Sophia Klee sorgte beim Stand von 2:0 mit ihrem 12:10, 11:5, 7:11, 8:11 und 11:8-Erfolg gegen Sonja Bundesmann für den Schlusspunkt. „Nach der 2:0-Satzführung habe ich meine Taktik verloren und nicht mehr dagegen gehalten. Zum Glück konnte ich mich im letzten Durchgang wieder fangen.“ Bad Driburgs Manager Franz-Josef Lingens gab nach dem Match zu, „Sophia habe ich schon einmal stärker gesehen. Dieser Erfolg ist wichtig für ihre Psyche, denn zuletzt gab es doch einige Niederlagen.“

Zum Team aus Langstadt gehörte Alena Lemmer. Die Baunatalerin bestritt gegen Nationalspielerin Nina Mittelham die Eröffnungspartie und kassierte eine 4:11, 7:11, 11:3, 9:11-Niederlage. „Ich bin zunächst überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, verriet die 21-Jährige. „Am Ende wurde es noch mal eng.“ Auch Lemmer & Co. verließen Hannover nicht enttäuscht. „Für uns war allein schon die Qualifikation ein großer Erfolg. So hatten wir nichts zu verlieren und besaßen durchaus Chancen, die Partie enger zu gestalten.“

Von Marco Steinbrenner

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