Handball-Landesliga: HSG Fuldatal/Wolfsanger tritt mit neuem Trainer im Derby gegen Baunatal an

Kowalinski: Eine Frage des Charakters

Fuldatal. Eine Woche hat es gedauert, doch beim Derby gegen die HSG Baunatal am Sonntag ab 19 Uhr wird ein neuer Mann an der Seitenlinie der HSG Fuldatal/Wolfsanger stehen. Steffen Kowalinski übernimmt ab sofort das Traineramt, nachdem in der Vorwoche Heinz Behne von seinen Auf´gaben beim Landesligisten entbunden wurde.

Für den Sportlehrer ist Fuldatal keinen neue Station. Schon von 1996 bis 2000 und von 2005 bis 2007 trainierte Kowalinski den Vorgänger der HSG, den TSV Ihringshausen. „Von damals sind noch drei Spieler im Kader, mit dem Rest habe ich noch nicht trainiert“, so der neue Fuldataler Trainer. Am Donnerstagabend, kurz nach dem Gespräch mit der HNA, leitete der er erstmals ein Training.

Viel ändern vor dem Derby gegen die HSG will er aber nicht. „Es hat keinen Sinn, mit der Tür ins Haus zu fallen und beispielsweise eine neue Taktik zu vermitteln. Die Veränderungen werden nach und nach kommen und ich werde das Team so einstellen, wie sie zuletzt funktioniert haben“, sagt der neue Übungsleiter.

Im Derby gegen den Tabellenvierten sieht Kowalinski vor allem den Charakter seines Teams gefragt. „Die Jungs wollten einen neuen Trainer haben. Und jetzt muss die Mannschaft zeigen, dass es daran gelegen hat“, meint kowalinski. Wichtig sei, dass sich das Rückzugsverhalten ändere. „Ob einer mehr sprintet oder schneller läuft, kann ich nicht beeinflussen. Das ist Kopfsache“,sagt der HSG-Trainer, der gegen Baunatal auf einen alten Bekannten trifft. Denn deren heutiger Trainer Erik Hogreve war einst sein Schützling in der Regionalliga bei Hannoversch Münden.

Bei den Gästen, die die letzten drei Spiele alle gewonnen haben, unterschätzt man die Fuldataler nicht. „Jedes Spiel muss erst einmal gewonnen werden“, sagt Hogreve. Vor allem aber müsse sein Team die Aussetzer minimineren: „Wir haben uns in den letzten Spielen immer mal wieder Auszeiten genommen, die wir verringern müssen.“

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