KSG gewinnt gegen Nordhorn 3:0

Statt Abstiegs- nun Meisterrunde: Das Kasseler Kegel-Wunder

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Ergebnischeck im Internet: Die Kasseler Mark Neumayer (hinten von links, Walter Ullrich, Stefan Knierim, Dirk Westmeier sowie (davor) Manfred Pagel, Uwe Schlitzberger, Frank Weitzel und Manfred Rhode freuen sich über das Erreichen der Aufstiegsrunde. 

Kassel – Für die Sportkegler der KSG Kassel ist die Zweitliga-Saison noch nicht beendet – und das ist eine gute Nachricht. Denn das Team um Topmann Frank Weitzel entschied den letzten Hauptrundenwettkampf gegen die KF Nordhorn-Listrup 3:0 (52:26/4934:4556) zu seinen Gunsten und steht nun plötzlich in der Meisterrunde. Ein kleines Kegel-Wunder.

Am letzten Spieltag verbesserten sich die Kasseler vom achten auf den vierten Rang. Ende Januar galten sie schon als ein sicherer Teilnehmer der Abstiegsrunde. Seit dem sechsten Saisonspiel standen die Nordhessen ununterbrochen auf einem der letzten vier Plätze. „Wir haben 17 Spieltage nur von Abstiegskampf geredet. Wenn wir jetzt noch ein, zwei Ränge gutmachen, wäre ich nicht unzufrieden“, sagt Kapitän Uwe Schlitzberger schmunzelnd.

Voraussichtlich am Samstag, 29. Februar, beginnt die Aufstiegsrunde auf den Scherebahnen im Kasseler Kegelzentrum Auepark, das damit vor seiner Schließung am 1. April noch einen echten Höhepunkt erleben wird. Die Gegner werden dann Titelfavorit Gelsenkirchen, Langenfeld-Paffrath und Rösrath sein. „Wir haben keinen Druck und können nun noch mal vier Spieltage richtig Spaß haben“, betonte Frank Weitzel, der im Heimkampf gegen die Niedersachsen mächtig aufdrehte. Mit 878 Holz wurde er vor 40 Zuschauern Tagesbester. Parallel hatte auch sein Teamkollege Manfred Rhode (826) alle Erwartungen erfüllt.

Anschließend knackten auch Manfred Pagel (809) und Schlitzberger (812) die 800-Holz-Marke. Allerdings glänzte auf der Gegenseite Markus Reinker (830). „Nach dem Mittelblock hatte ich deshalb noch ein paar Bauchschmerzen“, bekannte Kapitän Schlitzberger. Umso mehr, als die Nordhorner ihren vermeintlich besten Akteur als Schlussstarter nomiert hatten. Doch Julian Geerdes (779), der mindestens 826 Zähler gebraucht hätte, hatte gegenüber seinen direkten Kontrahenten Dirk Westmeier (826) und Walter Ullrich (783) das Nachsehen.

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