Vierte Niederlage, im vierten Heimspiel

1:2 - KSV Baunatal fehlt gegen Spitzenreiter Fulda das Glück

In Lauerstellung: Baunatals Sinan Üstün (rechts) verfolgt im Heimspiel den Fuldaer Marius Löbig.
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In Lauerstellung: Baunatals Sinan Üstün (rechts) verfolgt im Heimspiel den Fuldaer Marius Löbig.

Trotz eines starken Auftritts steht der KSV Baunatal auch nach dem vierten Heimspiel der Saison mit leeren Händen da. Der Fußball-Hessenligist war zwar mit Spitzenreiter SG Barockstadt Fulda voll auf Augenhöhe, unterlag aber nach einem frühen und einem unglücklichen Gegentor 1:2 (1:1).

Baunatal - Zunächst einmal setzten die Baunataler ihre unfassbare Serie fort. Im siebten Spiel geriet der KSV zum siebten Mal 0:1 in Rückstand – und wie fast immer mit dem ersten Schuss aufs Tor. Diesmal ging das so: Marius Löbig setzte sich auf der rechten Seite durch und passte in den Strafraum. Dort stand Tolga Duran frei und schloss eiskalt ab (2. Minute). Keine Frage, das war zu einfach.

Aber das Gute ist ja, dass sich die Gastgeber mittlerweile an das obligatorische 0:1 gewöhnt haben. Und so dauerte es nicht lange, bis der KSV zurückschlug. Nach einem Eckball von Manuel Pforr kam der Ball zu Daniel Borgardt, der diesen irgendwie Richtung Tor brachte. Bauch? Oberschenkel? Knie? Egal, Hauptsache der Ball war drin. 1:1 – und es waren erst zehn Minuten gespielt.

Zwar ging es nicht so furios weiter, aber es entwickelte sich eine sehr ausgeglichene Partie. Die Baunataler zeigten sich in der Offensive mutig – und in der Defensive konzentriert – so boten sie dem Tabellenführer Paroli. Mit den Distanzschüssen von Fatih Üstün (20.) und Rolf Sattorov (31.) hatten die Gastgeber sogar Chancen zur Führung.

Und der Spitzenreiter? Der wurde nur in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit so richtig gefährlich. Aber einen direkten Freistoß und vier Ecken in Serie überstand der KSV durch Paraden von Torwart Pascal Bielert und einem rettenden Kopfball von Maximilian Blahout auf der Linie.

Nach der Pause passierte erst nichts – und dann ging es Schlag auf Schlag. Erst parierte SG-Torwart Tobias Wolf bei den Großchancen von Rolf Sattorov (59.) und Borgardt (60.) stark. Auf der anderen Seite aber fiel das Tor: Und das war denkbar unglücklich. Sinan Üstün köpfte den Ball zurück zu Bielert, aber der Torwart war aus dem Strafraum geeilt, um zu klären. Der kurz zuvor eingewechselte Tobias Göbel schob ins leere Tor ein (61.).

Und dann wurde es turbulent: Erst sah Niklas Künzel (KSV) nach Foulspiel und Meckern in einer Szene die Gelb-Rote Karte (77.). Zwei Minuten später flog Yves Böttler (SG) nach groben Foulspiel an Blahout mit der Roten Karte vom Platz. Die Baunataler gaben nicht auf – und sie hatten noch eine Chance: Der Kopfball von Borgardt prallte aber an die Latte (90.). (Manuel Kopp)

Baunatal: Bielert – Krengel, Blahout, Künzel, S. Üstün (85. Wieczorek) – F. Üstün (70. Gül), Schäfer (69. Berninger-Bosshammer), Borgardt, Möller – Pforr, Sattorov

Fulda: Wolf – Pecks, Gröger, Sonnenberger, Müller – Schaaf – Löbig (60. Göbel), Pomnitz, Duran (90. Breunung) – Trägler (87. Vogel), Böttler

SR: Berger (Wehretal) – Z.: 200

Tore: 0:1 Duran (3.), 1:1 Borgardt (10.), 1:2 Göbel (61.). Gelb-Rot: Künzel (77, KSV) Rote Karte: Böttler (79., SG, grobes Foulspiel)

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