KSV Baunatal startet bei Bayern Alzenau in die heiße Phase der Hessenliga

„Das sind alles Endspiele“

Abräumer und Antreiber in einer Person: Baunatals Nicolai Lorenzoni (links), hier im Zweikampf mit Philipp Wörner vom FC Erlensee.
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Abräumer und Antreiber in einer Person: Baunatals Nicolai Lorenzoni (links), hier im Zweikampf mit Philipp Wörner vom FC Erlensee.

Das Aus im Hessenpokal gegen den TSV Steinbach hat den KSV Baunatal nur noch kurz beschäftigt. „Wir haben noch einmal darüber gesprochen, aber jetzt gilt unsere ganze Konzentration den nächsten vier Spielen“, sagt Trainer Tobias Nebe.

Es sind die letzten vier Partien dieser Hessenliga-Vorrunde, die die VW-Städter bestenfalls in die Aufstiegsrunde führen wird. Erster Gegner des abschließenden Quartetts wird am Samstag der FC Bayern Alzenau sein, die Partie beim Tabellenvierten beginnt um 14.30 Uhr.

Ein Spieler, der eine immer wichtiger werdende Rolle bei den Baunatalern einnimmt, ist Nicolai Lorenzoni. „Durch kleinere Blessuren kam er schlecht in die Saison, ist nun aber als Sechser unglaublich stark im Spiel, und verfügt neben seiner Ballsicherheit über die nötige Übersicht“, sagt Nebe. Gemeinsam mit Daniel Borgardt organisiert der 29-Jährige das defensive Mittelfeld, ist aber auch in der Offensive ein entscheidender Faktor. „Ich kann mich immer auf Daniel verlassen. Wenn ich mich ins Spiel nach vorn einschalte, dann weiß ich, dass er hinter mir absichert und abräumt“, sagt Lorenzoni.

Trotz des 1:2 gegen Steinbach sieht er eine aufsteigende Tendenz, was den Endspurt in der Hessenliga-Vorrunde angeht. „Alzenau ist sicher ein unbequemer Gegner, ich kenne ihn noch aus der Regionalliga-Zeit. Allerdings müssen wir mehr auf uns schauen und unsere Fehler so gut es geht minimieren. Da waren wir vor allem am Ende eines Spiels oft nicht konzentriert genug“, sagt der ehemalige Außenverteidiger des KSV Hessen, der derzeit in Gudensberg eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann absolviert.

Auch für Nebe gibt es jetzt keine Ausreden mehr: „Das sind alles Endspiele, aber wir haben es eben auch noch in der eigenen Hand. Das muss uns Auftrieb geben.“ Nach der Partie in Alzenau, das zwei Punkte vor dem KSV auf Platz vier rangiert, stehen dann noch die Duelle gegen Hanau, in Flieden und gegen Hünfeld auf dem Programm. „Das sind alles direkte Konkurrenten, die wir besiegen müssen. Es macht jetzt keinen Sinn, irgendwelche Rechnungen aufzumachen, wie viele Punkte wir eventuell noch benötigen. Wir müssen alles in die Zweikämpfe reinwerfen und dann am Ende schauen, was unter dem Strich herauskommt. Die Top fünf sind nach wie vor unser Ziel“, gibt Lorenzoni vor.

Allerdings sieht es personell keineswegs rosig aus. Manuel Pforr war ein Gegenspieler im Pokal in den Rücken gesprungen, ein MRT deutete auf eine längere Ausfallzeit hin. Während Patrick Krengel mit Grippe flach liegt, laborieren Jonas Labonte an einem Bänderriss und Jonas Springer an einer Bänderdehnung. Bei Maximilian Blahout (dicker Fuß) und Dominik Schneider (Wadenprobleme) gibt es zumindest noch Hoffnung.

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