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Junglöwen kassieren deutliche Pleite

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Schon wieder Gefahr: KSV-Torhüter Jonas Ferl (Mitte) hatte bei der 0:5-Pleite gegen den 1. FC Heidenheim mit Noah Haller (links) viel zu tun. Rechts: Enes Bucan.
Schon wieder Gefahr: KSV-Torhüter Jonas Ferl (Mitte) hatte bei der 0:5-Pleite gegen den 1. FC Heidenheim mit Noah Haller (links) viel zu tun. Rechts: Enes Bucan. © Andreas Fischer

Auweia. Die A-Junioren des KSV Hessen Kassel sind gegen den 1. FC Heidenheim unter die Räder geraten. Mit 0:5 (0:1) verlor der Fußball-Bundesligist sein Heimspiel im Auestadion und schlittert damit tiefer in den Tabellenkeller.

Für die Schützlinge von Trainer Alfons Noja war es ein Tag der kalten Duschen. Simon Gorr brachte die Heidenheimer bereits in der sechsten Minute und aus spitzem Winkel in Führung. Vorausgegangen war ein Steilpass, den KSV-Torwart Jonas Ferl zunächst zwar abfing, aber nicht entschlossen genug zupackte. Gorr schnappte sich die Murmel und schob ein. Unnötiger Rückstand. Und vor allem eine große Hypothek gegen ambitionierte Gäste, bei denen vier Junioren-Nationalspieler auf dem Feld standen und die nun auf Platz fünf rangieren.

Wie bereits im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers tat sich der KSV schwer, eigene Torchancen herauszuspielen. „Da fehlt uns der Punch“, sagte später KSV-Trainer Noja. Den ersten offensiven Akzent – oder zumindest einen Hauch davon – setzte Maximilian Agyekum, der im Strafraum allerdings nicht zum Abschluss kam (26.). Zuvor hatten die Junglöwen Glück, als Heidenheims Mert Arslan mit einem Schlenzer nur den Pfosten traf (22.). Die Heidenheimer präsentierten sich wesentlich ballsicherer und kombinationsfreudiger. Dennoch stand es aus Sicht der Junglöwen zur Pause nur 0:1. Noch nichts entschieden also.

Die nächste kalte Dusche folgte aber zwei Minuten nach Wiederbeginn. Zunächst scheiterte Elidon Qenaj an einer starken Reaktion von Torwart Ferl. Den Abpraller verwertete dann aber Eric Onos zum 2:0 für die Gäste. „Beide Gegentore waren richtige Nackenschläge für uns“, so Noja. Wenn Kassels Malte Suntrup kurz darauf nicht gezögert und den Anschlusstreffer aus aussichtsreicher Position erzielt hätte, wäre es vielleicht nochmal spannend geworden.

Stattdessen fiel das 0:3. Und das ging viel zu einfach. Die Heidenheimer kombinierten sich durch, Mert Arslan traf unbedrängt (53.). Der Sieger stand fest, das Ergebnis noch nicht. Ein zu kurz geratener Rückpass auf Torwart Ferl wurde zur Vorlage für Arslan, der Ferl umkurvte und lässig einschob (58.). Für den Schlusspunkt sorgte dann der eingewechselte Mert Özdemir, der nach feinem Zusammenspiel mit Nick Zimmerer das 5:0 erzielte (79.).

Von Raphael Wieloch

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