2:0-Derbysieg gegen Kaufungen

KSV Hessen Kassel II bleibt oben dran

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Da ist es passiert: Durch ein unglückliche s Eigentor von Kaufungens Bastian Schäfer (rechts) geht der KSV Hessen II in Führung. Torwart Marco Schneider ist machtlos, während sich Kassels David Lensch (links) freut.

Kaufungen – Der Hunger scheint noch nicht gestillt: Fußball-Gruppenligist KSV Hessen Kassel II sammelt weiter fleißig Punkte und feierte den nunmehr sechsten Sieg in Serie. Im Derby beim SV Kaufungen gewannen die Junglöwen 2:0 (1:0).

Nicht umsonst sprach KSV-Trainer Thorsten Hirdes von einem Arbeitssieg, denn lange war es ein zähes Ringen – ohne Höhepunkte, ohne Aufreger. Das Spiel plätscherte besonders in der ersten Halbzeit so vor sich hin. Viel Ballgeschiebe, kaum Torraumszenen. Und wenn es mal gefährlich wurde, dann hatte einer seine Beine im Spiel: Rene Ochs. Erst zielte er nicht genau genug (26.), dann kratzte Kaufungens Torwart Marco Schneider seinen abgefälschten Schuss aus dem Eck (35.), und schließlich traf er aus der Distanz nur die Latte (36.). Zwar hatten die Junglöwen längst das Kommando übernommen, so richtig überzeugend war dieser Auftritt auch trotz der hohen Spielanteile aber nicht.

In der Entstehung sicher etwas glücklich, aber keinesfalls unverdient fiel dann kurz vor der Halbzeit aber doch noch die Führung für die Gäste. Angriff über links, Ochs schlug eine Flanke ins Zentrum, wo Kaufungens Pechvogel Bastian Schäfer die Flugkurve des Kunstleders entscheidend veränderte. Die Pille lag im Netz. 0:1. Bitter für die Lossetaler so kurz vor dem Pausentee.

Aber es war ja noch Zeit. Und Chancen sollten sich auch ergeben. Lukas Illian scheiterte mit einem Freistoß an KSV-Torwart Nicolas Groeteke, der rechtzeitig abgetaucht war (57.). Die vielleicht beste Gelegenheit auf den Ausgleich hatte dann Niclas Thöne, der nach feinem Zuspiel alleine vor dem Tor aber deutlich verzog (68.). Und fast im Gegenzug fiel die Vorentscheigung.

Brian Schwechel setzte sich im Mittelfeld stark durch, setzte Tobias Bredow auf dem rechten Flügel in Szene und dessen Hereingabe verwertete Marcel Fischer (70.). Im Anschluss hatten die Junglöwen noch weitere Möglichkeiten, das Ergebnis hochzuschrauben. Am Ende blieb es aber beim 2:0.

Vier Punkte trennen die Elf von Thorsten Hirdes aktuell von Platz zwei. In der momentanen Verfassung darf man gespannt sein, wo die Reise hingeht. Hirdes bleibt bescheiden: „Wir schauen von Spiel zu Spiel.“

Kaufungen: Schneider - Hermansa, Steube (46. Spengler), Schäfer, Owusu - Illian - Rehbein (88. Mewes), Krug (63. Morozov), Richter, Azizi - Thöne

Kassel: Groeteke - Häuser, Schneider, Appel, Kodra - Schwechel, Vollgraf - Lensch (85. Park), Ochs (90. Sattorow), Bredow (72. Bornemann) - Fischer

SR: Henkel (Eiterfeld) - Z.: 100

Tore:0:1 Schäfer (44., Eigentor), 0:2 Fischer (70.)

Von Raphael Wieloch

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