Erste Zwischenbilanz des neuen Tischtennis-Vereins nach der Fusion fällt positiv aus

Es läuft rund im Niestetal

niestetal. Peter Schumann muss nicht lange überlegen: „Die Entscheidung war zu 150 Prozent richtig“, sagt er. Es geht um die Fusion der Tischtennis-Abteilungen der TSG Sandershausen und des TSV Heiligenrode zum SC Niestetal. Seit dem 1. Juli 2014 läuft die Verschmelzung im Echt-Betrieb. „Und die erste Zwischenbilanz fällt mehr als positiv aus“, sagt Schumann.

Nicht weniger als 22 Mannschaften gehen für den Verein an die Tische: Sechs Damen-, acht Herren- und acht Nachwuchsteams. Damit ist der SC Niestetal der zweitgrößte Tischtennis-Verein hessenweit. Allein in der Vorrunde absolvierten die Mannschaften 216 Serienspiele. „In unseren Hallen ist es voll“, erzählt Schumann begeistert. „An einem normalen Samstag laufen um 15 Uhr fünf Spiele und um 17 Uhr noch mal drei Spiele parallel.“

Gerade im Jugendbereich fördere dies das Vereinsleben. „Für die Jugend ist es keine Frage, für welchen Verein sie vorher gespielt haben“, sagt Schumann. „Das harmoniert. Die trainieren zusammen und nutzen das verbesserte Trainingsangebot.“

Viele Senioren mussten sich an die neue Situation gewöhnen. „Aber sogar die Alteingesessenen haben das schnell angenommen“, berichtet Schumann. „Nur drei Spieler haben den Wechsel nicht mitgemacht, zwei davon hätten sich aus beruflichen Gründen ohnehin nach Alternativen umschauen müssen.“

Dass die Umstellung so reibungslos klappte, ist laut Florian Stiebich, ehemals Vorsitzender der Heiligenröder, auch Ergebnis des paritätisch aufgestellten Vorstands. „Vier Ämter sind mit Ex-Heiligenrödern, vier mit Ex-Sandershäusern besetzt.“ Insgesamt helfen 33 Mitstreiter, dass das Vereinsleben funktioniert. „Jeder hat seinen Aufgabenbereich, es ist für niemanden zu viel“, erläutert Stiebich.

Sportlich läuft es großartig: Der SC Niestetal hat 183 Mitglieder, davon 80 Jugendliche, und holte bei der Bezirksmeisterschaft neun von sechzehn Titeln. Mit Top-Spielerinnen wie Sophia Klee sorgt der Verein auch national für Schlagzeilen. „Bei sechs Damenmannschaften hatte ich anfangs schon Bedenken“, gibt Schumann zu. Das Gegenteil trat ein: „Die erste Mannschaft wurde Herbstmeisterschaft in der Oberliga, obwohl das Ziel der Klassenerhalt war. Die Mädels verstehen sich mannschaftsübergreifend super.“

Und der SC Niestetal? Der hat die Weichen für eine sichere Zukunft gestellt. (ca)

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