Spielvereinturnier: VfL Kassel bezwingt Wolfsanger 1:0 – Vellmar II kampflos Dritter

Lambertz sichert den Sieg

Wettlauf um den Ball: Wolfsangers Robert Schrader (links) scheint seinem Kontrahenten Felix Simon vom VfL Kassel einen Schritt voraus. Hinten beobachtet Enver Maslak die Auseinandersetzung. Foto: Schachtschneider

Kassel. Die Fußballer des VfL Kassel haben sich den Titel beim Spielverein-Turnier gesichert. Durch ein 1:0 gegen den TSV Wolfsanger holten sich die Kicker vom Hochzeitsweg den Musiktheaterpokal und traten die Nachfolge des Abonnementsiegers OSC Vellmar II an. Alles Wichtige zu dieser Veranstaltung:

DIE Finalspiele

Im Duell der Gruppenliga-Absteiger, die souverän ins Endspiel eingezogen waren, traf Stefan Lambertz früh zum 1:0 für die Kirchditmolder. In einer chancenarmen Partie blieb es bei diesem einen Treffer. Und das, obwohl der VfL im zweiten Abschnitt eine Rote Karte gegen Felix Eitel verkraften musste. Dessen Trainer Aferworki Andezion und Thomas Kunze wollten den Erfolg nicht überbewerten: „Es war ein ganz normaler Erfolg im Rahmen der Saison-Vorbereitung, der allerdings noch mal für einen Motivationsschub sorgen könnte.“

Im Spiel um Platz sieben hatte sich Kreisoberligist Ahnatal dank dreier Treffer von Torjäger Max Gellner mit 5:2 gegen den FC Bosporus II behauptet. Den fünften Rang eroberte Olympia Kassel durch ein 2:0 gegen Gastgeber SV Spielverein. Die Treffer erzielten Baris Budak und Gianluca Carraciolo.

Die Absage

Das Spiel um Platz drei fiel aus, da der qualifizierte Kreisoberligist SV Türkgücü wegen eines personellen Engpasses zur Partie gegen Vellmar II nicht antreten konnte. Um die entstandene freie Zeit gut zu überbrücken, wurde die Spielzeit für alle weiteren Duelle von zweimal 25 auf zweimal 35 Minuten erhöht.

Der Torjäger

Als bester Torschütze der Veranstaltung wurde Wolfsangers Enver Maslak durch Jürgen Röhr vom ausrichtenden Spielverein ausgezeichnet. Maslak hatte sieben Treffer erzielt und war um ein Tor erfolgreicher als Teamkamerad Dominik Rehbein.

Die Bilanz

Nach der 44. Auflage dankte Rolf Hedderich allen Helfern und Sponsoren. „Um auch weiterhin am aktiven Geschehen im Kasseler Fußball teilnehmen zu können, benötigen wir die Einnahmen aus diesem attraktiven Turnier“, sagte der Vorsitzende des Rothenditmolder Traditionsvereins. Im Vorjahr hatten etwa 2000 Zuschauer das Kassenhäuschen passiert, nun waren es mit 1500 deutlich weniger. „Mit Sicherheit spielte das Wetter eine große Rolle“, erklärte Organisationsleiter Dirk Trinkaus, „denn zu Wochenbeginn war bei stabiler Wetterlage das Interesse deutlich höher.“ Foto: Schmidt

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